Kuriose Bilder

NRW: Ralf Moeller dreht neuen Film an ungewöhnlichem Ort im Ruhrgebiet

Ralf Moeller ist Teil eines neuen Films, der an nur einem Tag in Recklinghausen gedreht wurde. Im Mittelpunkt steht die Suche nach einem Forscherteam.

Recklinghausen – Obwohl Ralf Moeller als Darsteller im Monumentalfilm „Gladiator“ aus dem Jahr 2000 schon die ganz große Hollywood-Luft schnuppern durfte, hat der 62-Jährige noch immer ein Herz für weniger pompöse Filmproduktionen. Gemeinsam mit dem Filmemacher Rainer Wolf hat der gebürtige Recklinghäuser seinen vierten gemeinsamen Kurzfilm gedreht.

SchauspielerRalf Moeller
Geboren12. Januar 1959 (Alter 62 Jahre), Recklinghausen
Größte Rolle„Hagen“ im Film „Gladiator“ (2000)

Ralf Moeller dreht Science-Fiction-Film im Bergwerk in Recklinghausen

Drehort für den Film „Mine 44“ war die Geburtsstadt des Schauspielers, genauer gesagt das Trainingsbergwerk in Recklinghausen. Im Film werden die Schächte zu einem polaren Bergwerk in der Antarktis. Für den Dreh, der an einem einzigen Tag von 8 bis 17 Uhr lief, wurde die Location gesperrt.

Ralf Moeller, der kürzlich ein Plädoyer für Armin Laschet hielt, übernimmt in dem Film den Anführer eines Rettungstrupps. Losgeschickt wird der, weil nach einer seltsamen außerirdischen Entdeckung der Kontakt zu einem Forscherteam abriss. Lediglich eine merkwürdige Videobotschaft wurde noch verschickt.

Ralf Moeller: „Gladiator“-Star hat an Kurzfilmprojekt in NRW sichtlich Spaß

Obwohl es sich nur um einen Kurzfilm handelt, wurden die Szenen im Trainingsbergwerk in Recklinghausen aufwendig gedreht. Spezielle Leuchtleisten und Nebelmaschinen sorgten für eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre. Regisseur Rainer Wolf hat auf YouTube ein Video veröffentlicht, das einen Blick hinter die Kulissen gewährt und den Ablauf der Dreharbeiten erläutert.

Die Dreharbeiten seien weitgehend reibungslos verlaufen, wenngleich es einige Tücken gab. Besonders der Staub im Trainingsbergwerk in Recklinghausen machte Rainer Wolf zu schaffen. „Gerade für die Kamera ist Staub natürlich der Tod.“ Am Ende ging aber doch alles glatt (mehr Promi-News bei RUHR24).

Ralf Moeller legt sich in einem neuen Kurzfilm mit Aliens an.

Hollywood-Schauspieler Ralf Moeller hatte am Dreh des Kurzfilms sichtlich Spaß, wie das Video zeigt. Wie in einem Outtake zu sehen ist, bricht der gesamte Cast und die Filmcrew in Gelächter aus, als Ralf Moeller vom eigentlichen Drehbuch abweicht. „Mr. Universum“ hat auch jenseits von Hollywood Freude am Filmemachen.

Ralf Moeller braucht keine „hunderttausend Euro“ Budget für guten Film

„Niemand braucht ein Budget von hunderttausenden Euros“, äußerte sich Ralf Moeller gegenüber Bild zu dem Projekt. Mit dem Film „Mine 44“ habe er den Leuten zeigen wollen, wie man selbst einen Kurzfilm auf die Beine stellt.

Dass der Bodybuilder auch mit über 60 Jahren noch genug Kraft im Bizeps hat, durfte er in der finalen Schlacht gegen das Alien beweisen. Am Ende zündet sich Ralf Moeller eine Zigarre an und der Film endet mit den Worten: „Du kriegst meine Tochter nicht, Mother...“

Der fertige Film soll auf dem YouTube-Kanal von Rainer Wolf erscheinen. Der Film ist eine Hommage an „Moon 44“, eine Science-Fiction-Verfilmung von Roland Emmerich aus dem Jahr 1990. Dadurch, so Rainer Wolf, sei einst sein Interesse für das Filmemachen geweckt worden.

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

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