Auszug bei Pietro Lombardi

Oliver und Amira Pocher: Rückkehr nach Hause nach Flutkatastrophe

Oliver Pocher und seine Familie verlassen das Haus von Pietro Lombardi und ziehen in ihr altes Haus – doch der Comedian ist nicht begeistert.

NRW – Die verheerende Flutkatastrophe im vergangenen Jahr hat dafür gesorgt, dass hunderte Menschen in NRW und Rheinland-Pfalz ihr Zuhause verloren haben und plötzlich vor dem Nichts standen. Zu den Menschen, die unweigerlich alles verloren haben, zählen auch Comedian Oliver Pocher (43) und seine Ehefrau Amira (29).

ComedianOliver Pocher
Geboren18. Februar 1978 (Alter 44 Jahre), Hannover
EhepartnerinnenAmira Pocher (verh. 2019), Alessandra Meyer-Wölden (verh. 2010–2014)
KinderNayla Alessandra Pocher, Elian Pocher, Emanuel Pocher

Oliver und Amira Pocher: Sie haben ihr geliebtes Haus bei der Flutkatastrophe 2021 verloren

Die beiden Prominenten sollen in einem Vorort von Köln wohnen. Der kleine Ort soll von der Flutkatastrophe besonders betroffen gewesen sein, erklärte Amira Pocher auf Instagram. Schon seit mehr als sechs Monaten könne die Familie schon nicht mehr in ihrem Haus leben (alle News zu Promis und TV bei RUHR24).

In der Notsituation konnten die Familienmitglieder nur noch ihr Nötigstes packen – alle Möbel und weiteren Erinnerungen sind durch das Wasser und spätestens durch den entstandenen Schimmel völlig zerstört worden. Die letzten Monate lebten Oliver und Amira mit den beiden Kindern in der Villa von Pietro Lombardi (29).

Große Baustelle zu Hause: Oliver Pocher ist von den Umzugsplänen seiner Amira nicht begeistert

Doch nach der langen Bauphase scheint es bei den Pochers nun ein Licht am Ende des Tunnels zu geben – sie können wieder in ihr altes Haus ziehen. Allerdings sind nicht alle Familienmitglieder glücklich darüber. „Wir sind wieder zu Hause. Ein Leben auf der Baustelle“, so Oliver Pocher in seinem Podcast „Die Pochers“. Denn: Die Bauarbeiten sind eigentlich noch gar nicht abgeschlossen, alles ist bisher nur provisorisch.

Doch Amira ist trotzdem glücklich: „Endlich kann man wieder zu Hause sagen, ohne sich irgendwie einen dummen Spruch anhören zu müssen. Ich bin einfach so glücklich. Ich war, glaube ich, die Einzige, die so krass dazu gedrängt hat und das wirklich noch mal beschleunigt hat.“

Unterkunft bei Pietro Lombardi: Sänger hat der Familie Pocher sein Haus zur Verfügung gestellt

Sogar Pietro Lombardi, der sein Haus für die Pochers geräumt hatte und in ein Hotel gezogen ist, habe die Familie ermutigt, noch ein wenig länger bei ihm wohnen zu bleiben. Doch klar – nach so einem Schicksalsschlag möchte man natürlich schnell wieder in sein eigenes Zuhause zurückkehren.

„Ich musste endlich raus und jetzt geht es hier auch wirklich schnell voran“, erklärt sich die 29-Jährige. Bisher würde ihr neues, altes Haus einer Baustelle gleichen. Es würde eine provisorische Küche geben und es würde auch alles noch ein wenig kalt wirken. Türen müssten noch eingebaut werden und auch alle Fliesen seien noch nicht verlegt worden.

Oliver Pocher gibt auf: Er will nur, dass Ehefrau Amira glücklich ist

Amira betont aber auch: „Wir kommen auch mit viel, viel weniger zurecht.“ Daher sei sie über die jetzige Situation „sehr, sehr dankbar und trotz alledem sehr glücklich“. Besonders wichtig sei es ihr gewesen, dass die Alarmanlage funktioniere. Schließlich ist bei der Familie Pocher vor Kurzem erst eingebrochen worden.

Amira und Oliver Pocher sind seit 2019 verheiratet, haben zwei gemeinsame Kinder.

Oliver Pocher scheint die Euphorie seiner Frau jedoch nicht zu teilen: „Das freut mich, wenn du glücklich bist. Ich hätte jetzt an der Stelle mehrfach widersprochen. Erstmal hat keiner gesagt, dass es nicht so schlimm ist. Ich habe nur gesagt, dass wenn wir umziehen, es keinen Sinn ergibt, auf der Baustelle zu leben, so wie es aktuell der Fall ist.“

Großbaustelle im Hause Pocher bei Köln: Keine Türen und Fliesen – aber das Gefühl von Zuhause

Das scheint Amira allerdings nicht so zu sehen. Sie fügt an: „In der ersten Etage haben wir komplett alles, was wir brauchen. Oben bei uns haben wir immer noch genug Toiletten, Waschbecken und Bäder. Das ist alles Luxus.“ Das Ehepaar scheint jeweils andere Vorstellungen von Luxus zu haben.

Denn für Oliver Pocher gehören Türen und warmes Wasser zur Grundversorgung. Er hätte es daher besser gefunden, wenn sie erst in 14 Tagen in ihr Haus zurückgezogen wären. „Aber nun gut, jetzt ist es einfach so. Das war dein Wille.“ Auch wenn Oliver Pocher nicht gerade begeistert von der Idee scheint – er wolle nur, dass Amira glücklich ist. Zum Schluss der Diskussion fügt sie noch an: „In diesem Haus kreieren unsere Kinder ihre Kindheitserinnerungen. Es ist einfach schön, dass wir hier wieder zusammen sind.“

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