Worte aus dem KZ Auschwitz

Olaf Henning schockiert mit Nazi-Spruch auf Whatsapp

Schlagerstar Olaf Henning hat mit einem Nazi-Spruch schockiert, den er auf Whatsapp geteilt hat. Später zeigte er sich selbst bestürzt darüber.

Witten – Es dürfte ein Schock für alle gewesen sein, die die Nummer von Olaf Henning gespeichert oder mit dem Schlagerstar bei Whatsapp verbunden sind. Dort grüßte er mit einem Selfie aus dem Studio, doch drei Worte, die er dazu schrieb, sollten für Aufruhr sorgen.

NameOlaf Henning
Geboren14. März 1968 (Alter 54 Jahre), Mülheim an der Ruhr
EhepartnerinAndrea Berg (verh. 2002–2004)

Olaf Henning schockiert mit Nazi-Spruch auf Whatsapp

Doch was genau hat der Sänger da eigentlich veröffentlicht? Das Foto ist bei seinem Job beim Radiosender Deutsches Musik Radio in Witten entstanden. Mit Kopfhörern auf dem Kopf, einem Mikrofon vor sich und einem Lächeln im Gesicht grüßte er Freunde und Fans.

Wie Bild berichtet, schrieb er dazu: „Arbeit macht frei“. Und damit kamen auch die Probleme. Die Phrase ist an den Eingängen zahlreicher Konzentrationslager, beispielsweise dem KZ Auschwitz-Birkenau, in dem rund 1,1 Millionen Menschen ermordet wurden, zu lesen.

Das Selfie von Olaf Henning landete jedoch nicht nur auf Whatsapp, sondern auch auf anderen Kanälen wie Facebook. Dort nutzte er allerdings eine andere Caption (mehr News über Promi & TV auf RUHR24).

Olaf Henning schockt mit Nazi Spruch und spricht von „Versehen“

Doch wie ist es zu nur dazu gekommen? Bild hörte bei dem 54-Jährigen nach, der umgehend reagierte. „Ach du Sch****, das lösche ich sofort“, wird er zitiert. Zudem sei die Rede von „Versehen“ und „Vertippen“ gewesen. Schließlich änderte er seine Aussage zu „Arbeit macht gute Laune“.

Olaf Henning sorgt für Bestürzung nach Nazi-Spruch im Netz

Außerdem hieß es, Olaf Henning habe nichts vom Nazi-Zusammenhang der Worte gewusst. Auch deutsche Autobahnen stehen oftmals in Verbindung mit dem dritten Reich. Ein Freund sprang dem Sänger dann auch noch zur Seite und verriet der Zeitung: „Olaf ist keinen Millimeter rechts. Ich glaube, dass ihm der Zusammenhang wirklich nicht bewusst war.“ Am Ende war wohl alles nur ein großes Missverständnis.

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