Mario Barth rügt Duisburg: Mercatorinsel ist Thema in seiner TV-Show

Mario Barth setzt sich gegen Steuerverschwendung ein. Heute gehts nach Duisburg. Die Mercatorinsel war bis jetzt vor allem eins: Eine Geldverschwendung. Foto: Wolfgang Kumm dpa
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Mario Barth setzt sich gegen Steuerverschwendung ein. Heute gehts nach Duisburg. Die Mercatorinsel war bis jetzt vor allem eins: Eine Geldverschwendung. Foto: Wolfgang Kumm dpa

Mario Barth setzt sich gegen Steuerverschwendung ein. Heute gehts nach Duisburg. Die Mercatorinsel war bis jetzt vor allem eins: Eine Geldverschwendung.

"Mario Barth deckt auf" zeigt seit 2013 die Steuerverschwendung der Regierung auf. In der heutigen Folge (23. Oktober) geht es ins Ruhrgebiet. Dieses Mal muss Duisburg dran glauben, denn die Mercatorinsel war für ihn eine einzige Geldverschwendung.

  • In "Mario Barth deckt auf" geht es um Steuerverschwendung in Deutschland.
  • Joachim Llambi reist dafür bis ins Ruhrgebiet - nach Duisburg.
  • Die Mercatorinsel sollte ein Erholungspark werden, gleicht aber eher einer Betonwüste.

Barth schickt Llambi für seine Show zur Mercatorinsel nach Duisburg

In seine Sendung lädt Mario Barth (46), der Anfang des Jahres noch in der Westfalenhalle auftrat, diverse prominente Gäste ein. Diese schickt er dann an Orte in Deutschland, an denen mutmaßlich Steuergelder verschwendet wurden. Der heutige Gast in der Show ist Lets-Dance-Juror Joachim Llambi (55).

Der Juror wurde nun ausgerechnet in seine Heimatstadt Duisburg geschickt. Dort sollte dem 55-jährigen Tänzer die Currywurst fast im Hals stecken bleiben, verkündete RTL vor Ausstrahlung der Show um 20.15 Uhr.

"Mario Barth deckt auf": Mercatorinsel sollte für mehr Grün sorgen

Llambi besuchte den Park auf der Mercatorinsel in Duisburg. Fertig gestellt wurde das Projekt im Frühjahr 2019 - für rund 440.000 Euro. Das neue Highlight des Ruhrgebiets wurde schnell zu einem Desaster, denn kaum jemand verirrt sich auf die Mercatorinsel.

Ein "Zusammenspiel zwischen Natur, Industriekulisse und Hafen" sollte es werden. So kündigte die Stadt Duisburg im vergangenen Jahr ihre neue Insel an. Als Industrie könnte man die Mercatorinsel auf alle Fälle bezeichnen, denn ein trostloser Betonweg führt zu einer tristen Betonfläche mit vereinzelten Sitzgelegenheiten.

Überschwemmung und Trockenheit als Begründung für die Tristesse

Es wurden keine Bäume oder Sträucher gepflanzt, keine schicken Laternen aufgestellt oder ein Spielplatz für Kinder geschaffen.

Überschwemmungen seien einer der Gründe, weshalb auf der Insel besonders viel Beton zu finden sei. Das ist zumindest die offizielle Begründung, weshalb weder Bäume noch Sträucher gepflanzt werden können. Außerdem sei die Trockenheit der letzten Jahre schuld, dass nicht mal Gras gepflanzt wurde.

Genau das ist auch einer der Gründe, wieso Barth die Mercatorinsel zum Thema seiner Sendung macht.

Anwohner in Duisburg nutzen Mercatorinsel kaum - Barth will Geldverschwendung aufdecken

Großen Anklang erhält die Mercatorinsel in Duisburg offenbar nicht, verrät Anwohner André Backhaus gegenüber Bild: "Ich wohne hier direkt an der Dammstraße und kann auf die Insel schauen. Genutzt wird der Park überhaupt nicht."

Grund genug für Barth, Llambi auf die Insel zu schicken, damit dieser sie sich mal genauer anschauen kann. Man kann also gespannt sein, was heute Abend auf RTL noch über die Mercatorinsel ans Licht kommen wird.