Wegen Lebenshaltungskrise

König Charles zahlt Royal-Bediensteten dicken Bonus aus eigener Tasche

Es sind harte Zeiten für Geringverdiener im Königreich. Angestellte König Charles III. müssen die Lebenshaltungskrise aber nicht fürchten.

London – Viele Briten kommen derzeit an ihre Belastungsgrenze. Besonders Geringverdiener trifft die Lebenshaltungskrise mit voller Härte. Teurere Heizungsrechnungen, zusätzliche Hypothekenzahlungen inmitten von Rezessionsängste bringt viele an den Rand der Verzweiflung.. Bereits im Sommer hatte König Charles III. (seit dem 14. November 74 Jahre) sich in privaten Gespräche mit Martin Lewis von MoneySavingExpert über die Auswirkungen der steigenden Preise auf die Bürger informiert, wie tz.de berichtet.

König Charles zahlt Royal-Bediensteten dicken Bonus aus eigener Tasche

Unbürokratisch öffnete der Monarch nun seine Kassen. Charles III. hat Hunderten von Angestellten, darunter Reinigungskräften, Dienern und Helfern mitgeteilt, dass sie bis zu 600 Pfund (686 Euro) zusätzlich zu ihrem Monatsgehalt erhalten werden. Die Prämien, die sich auf mehrere zehntausend Pfund belaufen, stammen aus seinen privaten Einkünften und werden nicht aus Steuergeldern gezahlt.

Ein Insider sagte gegenüber The Sun: „Der König gibt den Geringverdienern, die für den royalen Haushalt arbeiten, Geld aus seiner eigenen Tasche, um ihnen bei der Bewältigung der Lebenskostenkrise zu helfen“. Dabei wird der Bonus offenbar gestaffelt verteilt, wobei die Bedürftigsten das meiste Geld erhalten sollen, teilte er mit. Es soll dort eingesetzt werden, wo es im am dringendsten benötigt wird, und spiegelt die Realität der wirtschaftlichen Lage des Landes wider.

„Herzlos“: Palastmitarbeiter erfahren von Entlassung unter König Charles III. in der Trauerzeit

Der Guardian meldet niederschmetternde Nachrichten, die wahrlich zum falschen Zeitpunkt kommen. Inmitten der höchsten Trauerphase um die kürzlich verstorbene Queen Elizabeth II. (96, † 2022) beklagt die Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes die Entscheidung, das Personal von König Charles über Entlassungen zu informieren. Bis zu 100 Angestellte des Clarence Houses seien informiert worden, dass ihre Dienste womöglich nicht mehr benötigt werden.

Einige der Mitarbeiter sind schon seit Jahrzehnten tätig und müssen nun nach der Thronbesteigung um ihren Arbeitsplatz bangen. Mark Serwotka, der Generalsekretär der Gewerkschaft für öffentliche und kommerzielle Dienstleistungen (PCS) nannte den Zeitpunkt „extrem kaltschnäuzig“ und „herzlos“. Er wolle sich für „volle Arbeitsplatzsicherheit“ einsetzen.

Das Clarence House, das sich neben dem St. James‘s Palace im Zentrum Londons befindet, ist die offizielle Londoner Residenz des Prinzen von Wales und der Herzogin von Cornwall. Die Büros von König Charles und Camilla werden nach dem Tod der Königin in den Buckingham-Palast verlegt, und das Personal hatte erwartet, dass es versetzt wird. Korina Massicat (22), Politikstudentin an der Durham University aus dem Osten Londons, bringt es auf den Punkt: „Das sind Leute, die hart gearbeitet haben und treu und loyal sind. Niemand verdient es, entlassen zu werden, nur weil jemand stirbt“.

König Charles III. in Sorge um Mitarbeiter und ihre hohen Energierechnungen

Der König sei sich der steigenden Energierechnungen bewusst und mache sich Sorgen um das wirtschaftliche Wohlergehen der loyalen Palastmitarbeiter. Er tue, was er könne, sagte die Quelle. Sogar konkrete Zahlen konnte sie nennen (mehr Promi-News auf RUHR24).

„Bedienstete, die weniger als 30.000 Pfund (34.300 Euro) im Jahr verdienen, erhalten eine einmalige Zahlung von 600 Pfund. Diejenigen, die zwischen 30.000 und 40.000 Pfund (45.700 Euro) verdienen, erhalten 400 Pfund (457 Euro) mehr am Zahltag. Wer zwischen 40.000 und 50.000 Pfund im royalen Haushalt heimbringt, bekommt immerhin noch 350 Pfund (400 Euro).“

König Charles III. zahlt Bonus an Mitarbeiter aus eigener Tasche

König Charles III. zahlt hohen Bonus an Mitarbeiter: Ist er auf Wiedergutmachung aus?

Alleinstehende, die in einer vom Königshaus bereitgestellten Unterkunft wohnen, erhalten 200 Pfund (228 Euro) Unterstützung. Nach den im Sommer veröffentlichten Zahlen gab es im Sommer 491 Vollzeitbeschäftigte in den besetzten königlichen Palästen, zu denen der Buckingham Palace, Balmoral und Windsor Castle gehören.

Der König beschäftigt außerdem 101 Mitarbeiter im Clarence House. Womöglich will Charles III. gut machen, dass er in der höchsten Trauerphase um Queen Elizabeth II. 100 Angestellte des Clarence Houses darüber informiert hatte, dass ihre Dienste womöglich nicht mehr benötigt werden. Verwendete Quellen: thesun.co.uk

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