Höhle der Löwen: Dieses Produkt wollte Frank Thelen selbst entwickeln - doch bei den Gründern blitzt er ab

Start-Up lehnt Deal in der "Höhle der Löwen" ab. Bild: dpa
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Start-Up lehnt Deal in der "Höhle der Löwen" ab. Bild: dpa

Drei Gründer suchten in der "Höhle der Löwen" nach Unterstützung für ihr Snowboard-Start-Up. Am Ende ließen sie Frank Thelen abblitzen. Das ist der Grund:

Am Mittwoch (15. Oktober) suchten drei Gründer in der TV-Show "Die Höhle der Löwen" (Vox) nach Unterstützung für ihr Snowboard-Start-Up. Doch am Ende ließen sie Frank Thelen abblitzen - und gingen ohne Deal.

  • Das Start-Up Clew produziert neue Bindungen für Snowboards.
  • Einer der Investor hatte selbst schon einmal eine ähnliche Idee.
  • Die Gründer lehnten den Deal am Ende ab.

Snowboard-Start-Up Clew in der Höhle der Löwen

Die jungen Gründer Jakob Schneider, Johannes Weckerle und Matthias Albrecht stellten in der Höhle der Löwen ihre neue Bindung für Snowboarder vor. Die drei Gründer studieren an der Technischen Universität München Maschinenbau und haben die Bindung gemeinsam entwickelt. Jetzt müssen sie nur noch auf den Markt. Dabei sollte ihnen einer der "Löwen" helfen.

Snowboarder lösen pro Tag durchschnittlich 40 Mal die Bindung - beispielsweise um Ziehwege entlang zu rutschen oder in einen Lift zu steigen. Das soll die Bindung von Clew vereinfachen. Das Start-Up verspricht auf der Website einen Ein- und Ausstieg innerhalb einer Sekunde. Die Bindung sei mit jedem Schuh und Snowboard kompatibel.

Die Innovation von "Clew" besteht dabei aus zwei Teilen, wovon eines an das Snowboard und eines an die Schubindung geschnallt wird. Dabei ist das Prinzip ähnlich zu dem eines Skischuhs und der Bindung am Ski: Mit dem Schuh tritt man zum Einsteigen in die Bindung. Um aus der Bindung zu kommen, muss an einem Griff gezogen werden.

Investor wollte selbst neue Snowboard-Bindung entwickeln

Investor Frank Thelen aus der "Höhle der Löwen", der in der neuen Staffel durch Nico Rosberg ersetzt wird, hatte sich in den letzten Wochen intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt. Er ist der einzige unter den "Löwen", der sich mit dem Thema auskennt, und findet die Idee von "Clew" clever. Thelen hatte als Hobby-Snowboarder selber schon überlegt, eine Lösung für das Problem zu entwickeln.

Aber: Laut Thelen ist das ein Nischenmarkt, der auf den ersten Blick nicht wirklich lukrativ sein soll. Doch der Investor ist von dem Produkt überzeugt. Aber er will das Doppelte von dem, was die Gründer ihm angeboten haben: Statt 15 Prozent pocht er auf 30 Prozent für 200.000 Euro.

Am Ende lehnen die drei Gründer den Deal in der "Höhle der Löwen" ab und fahren ohne Geld nach Hause. Investorin Judith Williams ist darüber sehr erstaunt: "Wie kann man den Deal nicht nehmen?".

Bei der Show gestern wurde unter anderem auch eine Pferde-App vorgestellt. Sie soll die Pferdewelt digitalisieren.

Übrigens: Das sind die beliebtesten Produkte aller Zeiten aus "Die Höhle der Löwen."