Streit mit britischer Zeitung

Herzogin Meghan erzielt Mega-Erfolg: Sie gewinnt vor Gericht

Herzogin Meghan
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„Das ist nicht nur ein Sieg für mich, sondern für jeden, der sich je davor gefürchtet hat, für eine gerechte Sache einzustehen“: Herzogin Meghan.

Nachdem die „Mail on Sunday“ einen persönlichen Brief ihres Vaters veröffentlicht hat, zog Herzogin Meghan von Sussex vor Gericht. Und konnte sich erneut durchsetzen.

London (dpa) - Herzogin Meghan (40), die Ehefrau des britischen Prinzen Harry, hat einen Rechtsstreit gegen den britischen Verlag der „Mail on Sunday“ gewonnen. Es ging um eine Veröffentlichung eines privaten Briefs ihres Vaters.

Meghan, Duchess of Sussex, gewinnt Streit gegen Zeitung vor Gericht

Der Court of Appeal in London bestätigte damit ein früheres Urteil des High Courts, welches bereits geurteilt hatte, dass durch die Veröffentlichung Meghans Persönlichkeitsrechte verletzt worden seien. „Die Inhalte waren persönlich, privat und nicht von legitimem öffentlichem Interesse“, erklärte Richter Geoffrey Vos am Donnerstag (2. Dezember) die Entscheidung.

Herzogin Meghan zeigte sich glücklich über das Urteil. „Das ist nicht nur ein Sieg für mich, sondern für jeden, der sich je davor gefürchtet hat, für eine gerechte Sache einzustehen“, lautet ein Statement der Amerikanerin. Das Urteil habe laut Meghan einen Präzedenzfall geschaffen. Die Herzogin rief zu Änderungen in der Boulevardpresse auf, die derzeit „die Leute dazu erzieht, grausam zu sein und die von den Lügen und dem Schmerz profitiert, die sie schafft“.

Herzogin Meghan von Sussex liegt seit Hochzeit mit Prinz Harry mit Vater im Clinch

In einer Mitteilung des Verlags Associated Newspapers Limited (ANL) hieß es hingegen, das Urteil sei enttäuschend und man überlege nun, vor das höchste britische Gericht, den Supreme Court, zu ziehen (mehr Promi-News auf RUHR24 lesen).

Hintergrund des Rechtsstreits ist der Clinch zwischen Herzogin Meghan und ihrem Vater Thomas Markle. Die beiden liegen seit ihrer Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018 im Clinch. Als Vater Thomas einige Monate später das Verhältnis wieder kitten wollte, schrieb er einen Brief an seine Tochter. Der inzwischen 77-jährige Rentner gab das Schreiben aber auch an Journalisten der „Mail on Sunday“ weiter.

Der Verlag hatte bei dem Berufungsverfahren argumentiert, Meghan habe eine Veröffentlichung des Briefs bereits beim Verfassen in Kauf genommen, indem sie die Formulierungen bewusst vorsichtig gewählt habe. Das Gericht sah das anders. Mit Dpa-Material

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