Schlagersängerin

Helene Fischer und Baby heimlich fotografiert: Gericht greift jetzt durch

Helene Fischer ist erfolgreich gegen die Veröffentlichung von Paparazzi-Fotos mit ihrem Baby vorgegangen. Ihr Verhältnis zu den Medien hat aber einmal mehr gelitten.

München - Im Mai 2022 waren Paparazzi-Fotos aufgetaucht, die Helene Fischer (38) bei einem privaten Bummel mit ihrem Baby zeigen. Offenbar wurden die Fotos ohne Einverständnis der Schlagerkönigin aufgenommen und von mehreren Magazinen und Zeitungen veröffentlicht. Jetzt hat sich die Sängerin durchgesetzt – in einem Fall sogar per Gerichtsbeschluss.

Sängerin Helene Fischer
Geboren5. August 1984 (Alter 38 Jahre), Krasnojarsk, Russland
SongsHerzbeben, Achterbahn, Atemlos durch die Nacht

Helene Fischer von Paparazzo verfolgt: Gericht verbietet Veröffentlichung von Baby-Fotos

Helene Fischer, deren einziges Deutschland-Konzert 2022 bald im TV zu sehen sein wird, beschützt ihr Privatleben wie eine Löwin: Nur widerwillig verkündete sie im Herbst 2021 ihre Schwangerschaft, nachdem zuvor mehrere Medien darüber berichtet hatten.

„Leider wurde eine Nachricht offengelegt, die wir gerne noch ein bisschen privat für uns gehalten hätten“, schrieb die Sängerin am 2. Oktober auf Instagram und verurteilte gleichermaßen „Menschen in meinem näheren Umfeld, die anvertraute und persönliche Informationen mit den Medien geteilt haben.“

Helene Fischer schweigt seit Ende 2021 über Geburt ihre Babys

Über die Geburt des Babys, das Ende 2021 auf die Welt gekommen sein soll, schweigt Helene Fischer bis heute – und erhält für die „Geheimniskrämerei“ inzwischen sogar auch von eingefleischten Fans Kritik auf Instagram. Vor wenigen Tagen feierte Helene Fischer laut eines Berichts von tz.de ihren ersten TV-Auftritt nach der Baby-Pause.

Dennoch ist es kaum überraschend, dass die Schlager-Queen alles andere als begeistert gewesen sein dürfte, als im Mai 2022 erste Fotos von ihr und ihrem Baby in mehreren Magazinen aufgetaucht sind. Die Fotos sollen die Sängerin bei einem privaten Stadtbummel in München zeigen (mehr Promi-News auf RUHR24 lesen).

Helene Fischer wehrt sich vor Gericht gegen Paparazzo-Foto

Gegen die Veröffentlichung der Fotos mit ihrem Baby, die offenbar heimlich von einem Paparazzo aufgenommen wurden, hat sich Helene Fischer jetzt erfolgreich gewehrt. Zuerst berichtete das Online-Magazin Übermedien darüber.

Helene Fischer lässt Baby-Fotos per Gericht verbieten - Urteil gefallen

Laut Übermedien sei die Sängerin juristisch gegen die Veröffentlichung der Fotos vorgegangen. Die Fotos, die Helene Fischer beim privaten Stadtbummel zeigten, hätten von den Magazinen gelöscht werden müssen und nicht weiter veröffentlicht werden dürfen.

Weil eine Zeitung den Forderungen von Helene Fischers Anwalt nicht vollständig entsprochen habe, sei der Fall sogar vor das Landgericht Berlin gekommen. Dort konnte Helene Fischer offenbar einen Sieg erringen.

Das Landgericht Berlin habe der Sängerin laut des Berichts von Übermedien in einem einstweiligen Verfügungsverfahren Recht gegeben und geurteilt, dass die Fotos „in einem privaten Moment der Entspannung“ aufgenommen und „ganz offensichtlich durch Ausnutzung von Heimlichkeit“ und „durch beharrliches Nachstellen“ entstanden seien.

Helene Fischer hat sich gegen die Verbreitung von Fotos ihres Babys gewehrt.

Online zu finden sind die Fotos nun nicht mehr. Für Helene Fischer zwar ein Erfolg – doch ihr Verhältnis zu den Medien hat durch die Veröffentlichung der Fotos wohl einmal mehr gelitten.

Erst im Oktober 2021 schrieb die Sängerin ihren Fans schließlich auf Instagram: „Ihr wisst, dass ich mein Privatleben zum Schutz schon immer unter Verschluss gehalten habe und doch schaffen es die Medien immer wieder, darüber zu spekulieren, zu berichten, zu urteilen, fiktive Geschichten zu erfinden und Unwahrheiten zu streuen, die mich schon seit soo vielen Jahren wütend und traurig zugleich machen.“

Rubriklistenbild: © Eventpress MP/Imago

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