Neuer Partner in der Kritik

Helene Fischer arbeitet mit Aida zusammen – trotz harter Kritik

Sie ist der umjubelte Schlager-Star. Doch ebenso viel Liebe wie Kritik muss Helene Fischer einstecken. Jetzt tut sich ein neuer Angriffspunkt auf.

Dortmund – Helene Fischer zwischen den Welten: Auf der einen Seite ist der Schlager-Star Publikumsliebling. Ihre Fans verehren die Sängerin. Auf der anderen Seite gerät die Atemlos-Interpretin auch immer wieder in Kritik.

PersonHelene Fischer
Geboren5. August 1984 (Alter 38 Jahre), Krasnojarsk, Russland
Größe1,58 Meter

Helene Fischer tourt mit umstrittenem Partner: „Philosophien passen zusammen“

Zum Beispiel nach ihrem Riesen-Konzert in München wüteten einige ihrer Fans. Gründe dafür waren mitunter die Organisation und die zum Teil schlechte Sicht. Auch für den Partner ihrer neuen „Rausch“-Tour droht es, Kritik zu hageln.

Für die Tour 2023 reist Helene Fischer bei insgesamt 70 Shows durch Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Bühnenshow – Effekte, Designs, Choreos – werde gemeinsam mit „Cirque du soleil“ entwickelt, heißt es in der Pressemitteilung. Erstmals als offizieller Partner wurde Aida Cruises vorgestellt.

Helene Fischer hat neuen Partner: Aida freut sich über perfektes Match

„Eine Zusammenarbeit liegt auf der Hand, denn die Philosophien der beiden Partner passen ausgezeichnet zusammen“, lässt sich Alexander Ewig, Senior Vice President Marketing & Sales bei Aida Cruises, zitieren.

Er erklärt: „Sowohl Helene Fischer als auch wir als Reederei bieten in unseren Branchen ein einzigartiges Konzept an. Helene Fischer steht für perfektes Entertainment und für ein ganz besonderes Unterhaltungserlebnis ganz ohne Zwang und in lockerer Atmosphäre.“ Das passe hervorragend zu der Philosophie, die Aida Cruises verkörpere.

Stürzt sich Helene Fischer in die nächste Kritik-Falle? Sie hat einen neuen Tour-Partner.

Kreuzschiff-Branche in der Kritik: Helene Fischer arbeitet jetzt mit Aida zusammen

Die Kreuzfahrten sind garniert mit Rahmenprogramm: Künstler, Musicals, Bühnenshows werden den Gästen geboten. Dass das Unternehmen eine Partnerschaft mit Helene Fischer, die für ihre explosiven Auftritte bekannt ist, sucht, ist nachvollziehbar. Das Management von Helene Fischer äußerte sich noch nicht zu der neuen Partnerschaft.

Ganz ohne ist die neue Kooperation allerdings nicht. In Zeiten des Energiesparens, des Klimawandels und des – im besten Fall – wachsenden Umweltbewusstseins gerät die Kreuzfahrt-Branche verstärkt in den Fokus. Kino, Theater, Restaurant, Shopping: Das Kreuzfahrtschiff bietet alles, was in einer Kleinstadt zu finden ist – dementsprechend hoch ist der Stromverbrauch, gerade, wenn darüber diskutiert wird, wie Strom eingespart werden kann.

Darüber hinaus warnt der Nabu, dass die Rußpartikel der Passagier-Jachten bis zur Arktis geweht werden und das Schmelzen des Eises beschleunigen.

Helene Fischer zwischen Kritik und Fan-Liebling: Hat neue Partnerschaft Auswirkungen?

Für die Umwelt gibt es einen weiteren schwerwiegenden Faktor durch die Kreuzfahrtschiff-Reedereien: Der Sprit der Riesen-Frachter ist giftiges Schweröl, welches aufgrund seiner Umweltschädlichkeit und Gesundheitsgefahr auf dem Festland nicht erlaubt ist. Bei Unfällen legt sich ein Ölfilm auf das Meer, gerät auf den Meeresgrund oder wird an die Küste gespült, wie utopia.de berichtet. Die Folge sind auch sterbende Tiere.

Auch für die Gesundheit gebe es Konsequenzen. Aufgrund der Schiffsemissionen – dabei sind nicht nur Kreuzfahrtschiffe gemeint – gebe es laut der Weltgesundheitsorganisation bis zu 50.000 vorzeitige Todesfälle in Europa.

Aus Sicht des Show-Business ist die Partnerschaft sicherlich ein voller Erfolg. Aus Sicht der gesellschaftlichen Verantwortung muss sich Helene Fischer wohl auf den ein oder anderen Spruch einstellen.

Rubriklistenbild: © Ervin Monn/Imago

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