Neuer Song

Helene Fischer: Dämpfer in der Baby-Pause – neuer Song verpatzt

Der Olympia-Song „Jetzt oder nie“ verpasst der Karriere von Helene Fischer einen Knick.

Deutschland – Mit ihrem Song „Jetzt oder nie“ hoffte Helene Fischer den deutschen Athleten bei den Olympischen Winterspielen in Peking Glück zu bringen. Das scheint zu gelingen. Ihr selbst brachte der Song bisher aber nur wenig Erfolg: Den Einzug in die Top 100 verpasste die Schlagersängerin mit ihrem Olympia-Song. Ein heftiger Karriere-Knick für die Schlagerkönigin, die mit ihren Songs sonst hohe Platzierungen in den Single-Charts erntet.

SängerinHelene Fischer
Geboren5. August 1984 (Alter 37 Jahre), Krasnojarsk, Russland
aktuelles AlbumRausch

Olympia-Song von Helene Fischer gefloppt - keine Platzierung in Top100

Erschienen ist der Song auf ihrem neuen Album „Rausch“, welches die Sängerin im Oktober 2021 veröffentlichte. Für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking, wurde das Lied zum offiziellen ARD-Olympia-Song gekürt. Eine besondere Auszeichnung für die Sängerin. Entsprechend stolz trat die Schlagersängerin nach einigen verwirrenden Gerüchten um die Geburt ihres Kindes mit dieser Neuigkeit wieder in die Öffentlichkeit.

Entsprechend groß waren auch die Erwartungen an den Song. Doch denen wurde „Jetzt oder nie“ bislang nicht gerecht. Wie die tz berichtet, schaffte Helene Fischer mit dem Olympia-Song nicht einmal den Einzug in die Top 100. Während die deutschen Athleten in Peking eine Gold-Medaille nach der nächsten abräumen, könnte sich der verpatzte Song für die Schlagersängerin dagegen als eine herbe Enttäuschung entpuppen.

Auch, weil Helene Fischer nach eigener Aussage persönlich viel mit dem Lied verbindet. „Ich hoffe, dass mein Song unseren Athletinnen und Athleten in Peking genauso viel Glück bringt, wie ich selbst mit ihm verbinde“, so die Sängerin laut DPA. Denn auch für sie habe es in ihrer Karriere schon oft „jetzt oder nie“-Momente gegeben. Und meist hätte sie sich für „jetzt“ entschieden – und sei damit gut gefahren.

Auszeit Schuld an Song-Flop? Helene Fischer zeigt wenig Präsenz in der Öffentlichkeit

Doch nun, mitten in ihrer Baby-Pause, könnte der Song zu einem echten Knick in ihrer schillernden Karriere als Schlagerkönigin* werden. Ist es die fehlende Präsenz der Sängerin in der Öffentlichkeit, die dem Song einen Dämpfer verpasste? Oder gar die Wut einiger ihrer Fans über die horrenden Ticket-Preise für ihre anstehende „Rausch“-Tournee?

Oder verrät die Chart-Platzierung einfach nur die halbe Wahrheit? Denn wie die tz berichtet, steht es um den Song trotz mieser Chart-Platzierung gar nicht so schlecht: Zwar landete der Song nicht unter den Top 100, über die 860.000 Klicks und mehr als 12.000 „Daumen hoch“, die das offizielle Musikvideo in dem Helene Fischer in einem super engem Outfit zu sehen ist* schon auf YouTube generierte, darf sich Helene Fischer dann aber doch freuen. *tz und RUHR24 sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Johannes Eisele/AFP

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