Fan wütet

Frust bei Helene-Fischer-Konzert: Veranstalter erklärt Fleisch-Engpass

Es war ein besonderer Abend am Samstag: Vor 130.000 Fans spielte Helene Fischer ihr bislang größtes Konzert. Doch ein VIP-Besucher wütet.

München – Regenschauer, mangelnde Sicht zur Bühne, Chaos am Eingang stehen einer spektakulären Bühnenshow und einem einzigartigen Event gegenüber: Die Meinungen der Fans zum Konzert von Helene Fischer driften weit auseinander. Doch ein Besucher war offenbar ganz besonders wütend.

PersonHelene Fischer
Geboren5. August 1984 (Alter 38 Jahre), Krasnojarsk, Russland
Größe1,58 Meter
ElternMaria Fischer, Peter Fischer

Helene-Fischer-Konzert massiv unter Beschuss: Der Veranstalter verteidigt sich

Die Wutrede eines VIP-Besuchers auf TikTok geht derzeit viral. Vier Videos – drei vom Konzert selbst, auf denen er auch andere Gäste aus dem VIP-Bereich vor die Kamera holt, und eines mit einem Fazit im Nachgang – veröffentlichte er auf der Plattform.

Am Montagnachmittag (22. August) hatte eines seiner Videos bereits etwa drei Millionen Aufrufe. Dort beschwert sich ein Mann über den „Playback-Scheiß“ und wollte sofort mit dem Management reden.

„Helene Fischer“-VIP-Fan hat eine Menge Kritik an Verpflegung, Sitzplätzen und

Ein weiterer Grund für seine Kritik: Im nächsten Video beschwert sich ein Mann, dass es keinen Sitzplatz gegeben habe, beziehungsweise er den ihm zustehenden Sitzplatz nicht nutzen könne, weil die anderen Fans dann im Weg stünden. Auch, dass er im Regen ausharren muss, um Helene Fischer zu sehen, gefällt dem VIP-Besucher nicht.

Was das Fass aber offenbar zum Überlaufen brachte: In einem weiteren Video beschwert sich ebenjener Besucher, dass es bei der Verpflegung kein Fleisch mehr gegeben habe. Stattdessen gab es noch das Gericht mit Fisch oder mit Gemüse.

Helene Fischer spielte ihr Mega-Konzert. Doch ein VIP-Fan ist erzürnt.

Helene Fischer: VIP-Besucher wütet – das Internet lacht

Auf Nachfrage von RUHR24 bestätigte der Veranstalter, dass es zum Ende zu kleineren Engpässen bei einzelnen Speisen gekommen sei. Diese Engpässe erklärte er zugleich: „Das ist aber dem Regen geschuldet, wir hatten den VIP-Indoorbereich wesentlich länger geöffnet als angegeben, damit die Leute nicht zu lange im Regen stehen müssen.“

Er bedaure, dass aus diesem Service „ein derartiges Drama fabriziert“ werde. Auch auf die Sitzplatz-Kritik bezieht sich der Veranstalter des „Helene Fischer“-Konzerts. „Sitzplätze gab es auf der VIP Tribüne genügend“, hält er fest.

Helene Fischer tritt in München auf: Kritik prasselt schon im Vorfeld auf das Konzert ein

600 Euro kosteten die VIP-Tickets für den Auftritt von Helene Fischer. Aus Sicht des TikTok-Nutzers war das Event diese wohl nicht wert. Die Kritik selbst erheitert allerdings die User auf den sozialen Medien. Einer kommentiert die Veröffentlichung: „Musik scheiße, Wetter scheiße und sitzen kann man auch nicht. Da kocht die VIP-Seele.“

Sogar Promi Oliver Pocher twitterte das Video, in dem sich die VIPs über die Sitzplatz-Situation beschweren. Dazu schrieb er, dass er es liebe, wenn „Helene Fischer“-VIP-Fans ausrasten.

Tatsächlich gehen die Meinungen zu dem Konzert vor 130.000 Besuchern sehr auseinander. Schon im Vorfeld prasselte Kritik auf den Veranstalter ein. Zum einen durften Fans keine Powerbanks mit zum Auftritt von Helene Fischer mitnehmen. Zum anderen sollten die Besucher bereits mittags vor Ort sein, um lange Schlangen am Einlass vermeiden.

Rubriklistenbild: © Chris Emil Janßen/Imago; osnapix/Imago; Collage: Sabrina Wagner/RUHR24

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