Schlager-Star ungewohnt offen

Helene Fischer sorgt sich um ihr Kind: Sängerin schimpft über Ukraine-Krieg

Helene Fischer gibt bei ihrem München-Konzert selbst zu, nicht gerne öffentlich zu kritisieren. Doch das habe sich jetzt geändert, da sie Mutter sei.

München – Helene Fischer ist nicht gerade dafür bekannt, dass sie mit ihrer politischen Meinung hausieren geht. Bei der angespannten Situation in der Ukraine kann sie aber nicht anders. Vor 130.000 Schlager-Fans verrät sie, dass sie sich große Sorgen mache, vor allem jetzt, da sie Mutter geworden ist.

NameHelene Fischer
Geboren5. August 1984 (Alter 38 Jahre), Krasnojarsk, Russland
Größe1,58 Meter
ElternMaria Fischer, Peter Fischer

Helene-Fischer-Konzert in München: Schlagerqueen schlägt ernste Töne an

Es war das Konzert des Jahres: Trotz Regen heizte Helene Fischer, eine der erfolgreichsten deutschen Schlagersängerinnen aller Zeiten, ihren Fans im München gestern ordentlich ein. Die Schlagerqueen begeisterte mit heißen Tanznummern und ihre Fans sangen auch nach zweijähriger Medienpause textsicher mit. Im Anschluss gab es aber auch heftige Fan-Kritik am Konzert von Helene Fischer.

Zwischen dem ganzen Schunkelspaß nahm sich Helene Fischer auch Zeit für ernste Momente. Kurz vor halb zehn nahm sie auf einem Stuhl inmitten der Bühne Platz, dramatische Klaviermusik im Hintergrund untermalen ihre Worte.

„Ich äußere mich kaum oder eigentlich nie zu politischen Themen. Wenn ich irgendetwas zu sagen habe, dann nutze ich dafür meine Musik“, so Helene Fischer (weitere Promi- und TV-News auf RUHR24).

Sorge um die Zukunft ihres Kindes: Helene Fischer schimpft bei Mega-Konzert über Ukraine-Krieg

So hat sie für ihren Song „Wann wachen wir auf“ ihre Gedanken zur derzeitigen politischen und gesamtgesellschaftlichen Lage gesammelt. „Natürlich habe ich mir Sorgen um unsere Zukunft gemacht. Auch gerade durch meine neue Situation: Ich bin Mama geworden. Da sind ganz, ganz viele Emotionen dabei gewesen, als ich dieses Album aufgenommen habe“, erklärt Helene Fischer weiter. „Und ja, ich hab mir Sorgen gemacht um die Zukunft unser aller Kinder.“

Helene Fischer macht sich wegen des Krieges in der Ukraine Sorgen.

„Wir alle haben auf der ganz anderen Seite einen – auch für mich – unerklärlichen Krieg, den wir leider miterleben mussten“, so Helene Fischer weiter.

Und trotzdem habe sie gespürt, wie groß die Solidarität und der Zusammenhalt ist. Eigentlich wünscht sie sich nur „Gerechtigkeit, Liebe und Frieden“.

Liebe hat sie schon gefunden. Die Schlagerqueen plaudert zwar nur sehr selten über ihr Leben abseits der Bühne. Während ihres Mega-Konzerts in München lässt Helene Fischer sich aber trotzdem zu einer Liebeserklärung an Thomas Seitel hinreißen.

Rubriklistenbild: © osnapix/Imago

Mehr zum Thema