Betrug für den guten Zweck

Model gibt sich als Helene Fischer aus für Spenden-Schummelei: „dummer Scherz“

Helene Fischer begeistert Fans mit ihren Shows. Auf ihre Strahlkraft setzte auch ein Ex-GNTM-Model bei einer Spendenaktion.

Dortmund – Sie kann singen, sie sieht gut aus, sie hat Erfolg: Fans schätzen Helene Fischer nicht nur für ihre fulminanten Bühnenshows, sie bewundern die Schlagerqueen regelrecht. Und sind in der Regel bereit, viel Geld für sie zu zahlen. Konzerttickets gibt es oft ab 65 Euro aufwärts. Die teuerste Kategorie liegt bei weit über 200 Euro. Diese Fan-Treue machte sich ein GNTM-Model bei einer Spendenaktion zunutze.

Helene Fischer wird Opfer von Identitätsklau: GNTM-Model hatte gute Absichten

Am Wochenende (Samstag, 17. Dezember) wurde im ZDF wieder die Hilfsaktion „Ein Herz für Kinder“ ausgestrahlt – organisiert von der Bild. 24.236.721 Euro sind bei der Spendengala zusammengekommen. Um diese Summe zu erreichen, griffen wieder namhafte Prominente zu den Hörern und trieben die Spenden ein.

Unter ihnen auch Betty Taube, Ex-Kandidaten bei „Germany‘s next Topmodel“ (GNTM). 2014 erreichte sie das Halbfinale der Castingshow von Prosieben. Es ist nicht das erste Mal, dass die 28-Jährige für „Ein Herz für Kinder“ zum Telefon greift. Im vergangenen Jahr hat sie mit einem listigen Trick versucht, mehr Spendengelder einzutreiben. Im Zentrum dessen stand Schlagerqueen Helene Fischer.

Spenden-Schummelei um Helene Fischer: GNTM-Model gibt sich als Schlager-Star aus

Der Bild verriet sie, dass sie sich am Telefon einfach als Helene Fischer ausgegeben hatte, damit die Leute noch mehr spenden. Clever, immerhin sind die Fans ja auch auf ihren Konzerten recht spendabel. Die Namens-Schummelei fällt wohl unter die Kategorie Betrug für den guten Zweck – und darf wohl, ähnlich wie kleinere Notlügen, mit einem Augenzwinkern abgetan werden.

Trotzdem sah Betty Taube nachträglich ein: „Natürlich war das ein total dummer Scherz und dafür entschuldige ich mich!“ Dieses Jahr hat sie dann auf den Trick mit der falschen Identität verzichtet und sich mit ihrem eigenen Namen gemeldet.

Namensschwindelei für den guten Zweck: Betty Taube sah von Helene-Fischer-Trick trotzdem ab

Ein erneuter Identitätsklau wäre in diesem Jahr zugegebenermaßen auch risikoreich gewesen: Zumindest vor Kurzem hielt sich Helene Fischer mit Partner Thomas Seitel in Kanada auf. Dort probt sie mit Cirque du Soleil für ihre „Rausch live“-Tour.

Helene Fischer wurde Opfer von Identitätsklau – doch die Sache diente dem guten Zweck.

2023 geht der Pop-Schlagerstar wieder auf Tour. Und auch dann werden Fans wieder bereit sein, eine Menge Geld für Karten auszugeben – möglicherweise bleiben dann auch ein paar Euro für den guten Zweck übrig.

Rubriklistenbild: © Nicole Kubelka/imago; Eventpress Golejewski/Imago; Montage: RUHR24

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