Wegen „Gehweg-Blockade”

Helene-Fischer-Ärger in Dortmund – Fans sind mächtig sauer

Ein Helene Fischer-Tourposter sorgt für viel Ärger in Dortmund.
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Schlager-Queen Helene Fischer hat indirekt für einen Aufreger in Dortmund gesorgt. Denn ein Plakat zur großen „Rausch - Live“-Tour blockiert dort scheinbar einen Gehweg.

Helene Fischer ist Teil eines Aufregers in Dortmund geworden. Denn ein Tourplakat der Sängerin blockiert dort augenscheinlich den Fußgängerweg. Vielen Passanten gefällt das gar nicht.

Dortmund – Egal ob ihr neues Erfolgsalbum „Rausch”* oder die große Live-Tour mit dem Cirque du Soleil, die nächstes Frühjahr starten soll – für Helene Fischer* läuft es gerade richtig gut. Nun ist Deutschlands Schlager-Queen – die mit bürgerlichem Namen eigentlich ganz anders heißt* – jedoch indirekt in einen Aufreger in Dortmund geraten. Denn ein Plakat zur großen „Rausch - Live”-Tour erweist sich dort als Hindernis für viele Fußgänger.

Helene Fischer: Tourplakat-Ärger auf Twitter

Ein empörter Fußgänger teilte Ende Dezember auf Twitter* einige Bilder einer neuen Werbetafel, die augenscheinlich mitten auf einem Dortmunder Gehweg errichtet wurde. Darauf wird für Helene Fischers Mega-Tour „Rausch - Live”* geworben, die vom 18. bis zum 23. April 2023 in Dortmund Halt macht.

Jedoch scheint das Objekt den Weg für Fußgänger komplett zu blockieren. „Wer genehmigt eine Werbetafel, an der man als Fußgänger auf die Fahrbahn ausweichen muss?“, schreibt der User entsetzt, „Wahnsinn! Es braucht ein Moratorium gegen neue Standorte!“. Oh je, da ist aber jemand sauer.

Helene Fischer: Tour-Werbung blockiert Gehweg – Fußgänger rasten aus

Wie zu erwarten findet der wütende Fußgänger auf der Kurznachrichten-Plattform viel Zustimmung. „Vermutlich war das nach Feng Shui einfach der beste Standort”, lacht ein Twitter-Nutzer, „Fehlt noch ein Aufkleber für Blinde mit einer Warnung”, tut es ihm ein anderer gleich. „Wenn’s doch für Helene ist!“, verteidigt eine Userin den Schlager-Star* scherzhaft, während sich in den Kommentaren unter dem Post auch ein fehlsicherer Lösungsvorschlag liest: „Eine Ampel mit Fußgängerüberweg vor und nach dem Werbebanner und schon ist das Problem smart gelöst”. Man kann es fast schon vor Augen sehen.

Helene Fischer: Tourplakat sorgt für Ärger – Twitter-Nutzer lösen die Situation auf

Nachdem sich weitere wütende Kommentare ansammeln, lösen ein paar Twitter-Nutzer das Ärgernis schließlich auf. Denn bei dem Straßenstück handelt es sich gar nicht um einen Gehweg, sondern lediglich um einen Parkstreifen. „Formal kein Fehler vom Amt!“, entwarnt der Account, der ursprünglich die Bilder geteilt hatte, „Aber für Fußgänger, die es versehentlich auf die „falsche” Straßenseite verschlagen hat, doch ein sehr, sehr unglücklicher Standort.” Schön, dass sich am Ende dann doch alles geklärt hat. Und wer weiß: Vielleicht hat die Werbetafel ja auch den einen oder anderen dazu verleitet, sich Karten für das Helene-Konzert zu kaufen*. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA (le)

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