TV-Kommissarin verlässt Serie

Tatort Münster: Friederike Kempter stirbt Serien-Tod - so emotional verabschiedet sich "Nadeshda" von ihren Fans

Tatort-Kommissarin Friederike Kempter ist den Serien-Tod gestorben. Mit diesen Worten verabschiedet sich "Nadeshda Krusenstern" aus Münster.

  • Tatort-Münster-Kommissarin Friederike Kempter ist den Serien-Tod gestorben.
  • Sie verlässt den Tatort in Münster.
  • Jetzt meldet sie sich mit emotionalen Worten zurück.

Münster - Mit einem spektakulären Serien-Tod hat sich TV-Kommissarin Friederike Kempter vom Münster-Tatort verabschiedet. In der Neujahrs-Ausgabe des Tatorts ließen die Drehbuchautoren die Schauspielerin einem Mordanschlag zum Opfer fallen. Ausgerechnet ein Kommissar-Kollege, so wurde am Ende klar, sorgte für den Tod der jungen TV-Kommissarin und damit für den spektakulär inszenierten Tatort-Abgang.

Zum Hintergrund: In der Neujahrs-Folge "Druck" agierte Friederike Kempter unter anderem an der Seite von Tatort-Kollegen Faber und Boenisch (Tatort Dortmund). Ohne das Profil der anderen Darsteller zu kennen, improvisierten die Akteure in dem Impro-Tatort auf Basis ihres eigenen Rollenprofils. Auch NRW-Ministerpresident Armin Laschet bekam beim Abgang von "Nadeshda" einen kurzen Gast-Auftritt im Tatort - und spielte sich selbst.

Friederike Kempter alias "Nadeshda" verlässt den Tatort

Friederike Kempter, die bei ihrem Serien-Tod an Neujahr erschlagen in einem Schrank aufgefunden wurde, agierte 17 Jahre an der Seite von Jan-Josef Liefers (als Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne) und Axel Prahl (als Frank Thiel) im Tatort Münster, spielte dort die Kommissarin "Nadeshda Krusenstern". Kurios: Während sie in der Neujahrs-Folge starb, ist Kempter allerdings in noch einer Münster-Folge im Frühjahr 2020 zu sehen. In dem bereits abgedrehten Tatort namens "Limbus" dürfen sich ihre Fans dann von der hübschen Blondine verabschieden. Mit Spannung wird erwartet, wie die Drehbuchautoren die Kommissarin für ihre letzte Folge noch einmal Auferstehen lassen.

Tatort Münster: Emotionale Worte zum Abschied von Friederike Kempter

Für Friederike Kempter ist es unterdessen ein emotionaler Abschied vom Tatort in Münster, in dem sie fast zwei Jahrzehnte spielte. Mit folgenden Worten verabschiedet sie sich laut einer Mitteilung des WDR vom TV-Krimi: "Man soll ja aufhören, wenn es am Schönsten ist! Das waren 17 sehr, sehr schöne Jahre mit der allertollsten Tatort-Familie, und ich habe jeden Drehtag mit meinen Kollegen sehr genossen. Und trotzdem ist es nun Zeit für Neues.“

Tatort-Kommissarin Friederike Kempter meldet sich bei Facebook zu Wort

Auch über Facebook meldete sich die gebürtige Baden-Würtembergerin kurz nach Ausstrahlung des Neujahrs-Tatorts mit emotionalen Worten zu Wort: "Ich sag zum Abschied leise Servus.. Es war mir eine große Freude und Ehre 17 Jahre lang Nadeshda Krusenstern im Tatort Münster spielen zu dürfen! Ich hatte die beste Tatort- Familie, die man sich nur wünschen kann und der Abschied von den schönsten/ besten Kollegen der Welt fällt mir sehr schwer! Aber nun ist für mich einfach Zeit für etwas Neues. Alles Liebe und ein frohes neues Jahr- wir sehen uns! Friederike"

Beim Tatort-Münster-Team sorgt der Abgang von Kempter allerdings für Trauer: "Der Ausstieg von Friederike Kempter aus dem Tatort Münster hinterlässt eine große Lücke. Ihre Figur der Nadeshda Krusenstern war mehr als nur ein Sidekick, sie war zugleich das Herz und der kühle Kopf im Team", sagt WDR-Fernsehfilmchef Alexander Bickel.

Übrigens: Moderator Kai Pflaume war in Hagen bei einem Dreh der Show "Klein gegen Groß" unterwegs. Wann die Show ausgestrahlt wird, ist noch nicht bekannt. 

Tatort Münster: Friederike Kempter ist noch einmal zu sehen

Beim Tatort aus Münster stand Nadeshda Krusenstern ihrem Chef Kommissar Frank Thiel von Anfang an als Assistentin zur Seite („Der dunkle Fleck“, Erstausstrahlung: 20. Oktober 2002). In den ersten Fällen war sie noch Praktikantin in der Mordkommission, dann Kommissarsanwärterin. 2015 („Erkläre Chimäre“, Erstausstrahlung 31. Mai 2015) wurde sie schließlich zur Oberkommissarin befördert.

Wohin der Weg für Friederike Kempter nun führt, ist noch unklar.

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