Frank Buschmann: Schock nach Morddrohungen! Sky-Moderator reagiert

Sky-Moderator Frank Buschmann erhielt nach dem Derby Morddrohungen. Foto: Axel Heimken/dpa
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Sky-Moderator Frank Buschmann erhielt nach dem Derby Morddrohungen. Foto: Axel Heimken/dpa

Frank Buschmann von Sky erhält nach dem Derby mit Morddrohungen. Dann platzt ihm der Kragen. Nun hat der Moderator ein emotionales Statement veröffentlicht

Sky-Moderator Frank Buschmann (54) hätte das Derby zwischen Schalke 04 und dem BVB wohl lieber anders in Erinnerung behalten. Nach der Partie hat der 54-jährige Bottroper durch einen Shitstorm unzählige Morddrohungen erhalten - und zeigt sich nun schockiert.

  • Frank Buschmann hat nach dem Derby zwischen Schalke 04 und dem BVB einen üblen Shitstorm erhalten.
  • Für seine deutlichen Äußerungen nach den Morddrohungen entschuldigt sich der Moderator öffentlich.
  • Sein Arbeitgeber Sky steht hinter dem 54-Jährigen.

Schock für Frank Buschmann: Morddrohungen gegen Sky-Moderator nach dem Derby

Wegen der zu langen Überleitung von Frank Buschmann hin zum Spiel des SC Paderborn gegen Fortuna Düsseldorf waren die Zuschauer auf Sky mächtig sauer. Denn den sehenswerten Treffer von Abdelhamid Sabiri (22) verpassten sie in der Live-Übertragung.

Im Anschluss kassierte der Moderator dafür einen Shitstorm auf Twitter. Im Derby zwischen Schalke 04 und dem BVB gab es zudem Ärger um den Schiedsrichter.

Abartig: Wie sich nun herausstellt, waren sogar Morddrohungen mit dabei. Das wussten die User bei der ersten Reaktion des 54-Jährigen aber noch nicht.

Sky-Moderator Frank Buschmann pöbelt nach Derby gegen Twitter-User

Frank Buschmann hatte einen Twitter-Nutzer sehr deutlich mit Aussagen wie "Hast du getrunken? Wir sehen nicht, was im anderen Stadion passiert! Geh mir nicht auf den Sack mit deiner Nölerei!" beschimpft. Der Sky-Moderator entschuldigte sich tags darauf in einem Video auf Twitter für seine Äußerung.

In dem Video geht der gebürtige Bottroper auf den heftigen Shitstorm ein. "Mir wurde gestern empfohlen, mich zu erschießen, mich zu erhängen, mich ficken zu lassen - danke dafür."

Sky-Moderator Frank Buschmann nach Shitstorm: Morddrohungen kein Einzelfall

Heftig: Laut Frank Buschmann sei ein solcher Shitstorm mit Morddrohungen jedoch leider kein Einzelfall. Mit solchen Dingen müsse der Fußball-Kommentator öfter umgehen.

Daher reagiere er so emotional. Außerdem musste bereits sein Sky-Kollege Wolff-Christoph Fuss (43) ähnlich schlimme Hasstiraden und Morddrohungen ertragen, wie der 54-Jährige weiter berichtet.

Schock für Fans: Frank Buschmann deutete private Details an

Dann der Schock, den viele BVB-Fans nach dem Einsatz der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Dortmund erleben mussten, für die vielen Fans: Am Ende seines Statements gewährt der Moderator offenbar private Details.

"Und wer meine Familiengeschichte kennt, sollte nie wieder schreiben: 'Bring dich doch um'." Was der gebürtige Bottroper genau damit meint, ist unklar.

Frank Buschmann: Fans loben Sky-Moderator für Reaktion

Bei seinen Fans erntet Frank Buschmann, der die Partie zwischen Bielefeld und Schalke im DFB-Pokal kommentiert, daraufhin viel Lob und Zuspruch für die Aktion. "Sich öffentlich entschuldigen macht auch nicht jeder, danke Buschi" und "Es zeigt Größe von dir, dass du dich beim User entschuldigst" sind nur zwei von vielen Beispielen. Nach weniger als 24 Stunden hat das Video auf Twitter bereits fast 2000 Likes erhalten.

Sky hat ebenfalls mittlerweile auf die Vorfälle nach dem Derby reagiert. In einem Statement stärkt das TV-Unternehmen seinem Moderator den Rücken.

"Frank Buschmann ist einer der renommiertesten und beliebtesten Kommentatoren im Sport, auch und gerade wegen seiner Emotionalität. Über die Wortwahl im Bereich Social Media lässt sich seit jeher streiten", zitiert die Bild Sky. "Ausgeprägte Aktivitäten auf Twitter und Co. sind eines seiner Markenzeichen, es liegt ihm aber fern, Zuschauer zu beleidigen."

Auch Zahlreiche Fans werden das Derby zwischen dem S04 und BVB so schnell nicht vergessen. Ein Ereignis am Hauptbahnhof in Dortmund hat nun ein juristisches Nachspiel.