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Filmfestival Braunschweig: Schauspieler Sebastian Koch erhält Preis für sein Lebenswerk

Sebastian Koch
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Schauspieler Sebastian Koch bei der Preisverleihung beim 35. Braunschweig International Film Festival.

Sebastian Koch ist bekannt für seine deutschen und internationalen Filme. Die Jury des Braunschweiger Filmfestivals hat den Schauspieler jetzt für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Braunschweig (dpa) - Das internationale Filmfestival Braunschweig hat den Schauspieler Sebastian Koch (59) für sein Lebenswerk geehrt. Er erhielt am Samstagabend den höchstdotierten Preis, der mit 20.000 Euro dotiert ist. Voraussetzung für die Auszeichnung sind herausragende darstellerische Leistungen sowie Verdienste um die europäische Filmkultur, berichtet die Jury.

Filmfestival Braunschweig: Schauspieler Sebastian Koch erhält Preis für sein Lebenswerk

Nach der coronabedingt digitalen Fassung im vergangenen Jahr liefen die Beiträge diesmal wieder an mehreren Spielorten. „Das Kino ist nach wie vor eine der wichtigsten Stätten zum Träumen und zum Nachdenken“, sagte Koch mit Blick auf die Festivalwoche. Die Laudatio für ihn hielt der Trompeter und Komponist Till Brönner (mehr über Promis & TV auf RUHR24 lesen).

Koch ist sowohl in Deutschland als auch im Ausland ein bekanntes Filmgesicht. So spielte er etwa im Florian Henckel von Donnersmarcks Ocsar-prämiertem Stasi-Drama „Das Leben der Anderen“ eine Hauptrolle und konnte so Hollywood-Luft schnuppern. Zudem erhielt er unter anderem den Adolf-Grimme-Preis und zwei Bambis.

Filmfestival Braunschweig: Jury vergibt neun Preise an Filme wie „Der Heinricht“ oder „Hive“

Insgesamt erreichte das Preisgeld nach Angaben der Festivalleitung in diesem Jahr eine Höchstsumme von mehr als 60.000 Euro. Die Jury vergab zur 35. Auflage des Filmfests neun Auszeichnungen. Darunter waren etwa der mit 10 000 Euro dotierte Publikumspreis „Der Heinrich“, der an den polnischen Regisseur Jan Holoubek für dessen Werk „25 Years of Innocence“ ging.

#Die Schauspielerin Sara Fazilat wurde beste deutschsprachige Nachwuchsschauspielerin für ihre Rolle in „Nico“. Den Frauenfilmpreis „Tilda“ erhielt die Produktion „Hive“ der Filmemacherin Blerta Basholli.

In den Vorjahren hatten Preisträger wie Mario Adorf, Sandrine Bonnaire oder Mads Mikkelsen internationales Flair in die zweitgrößte Stadt Niedersachsens gebracht. Diesmal standen insgesamt 288 Filme auf dem Programm.

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