Inklusive Null-Euro-Klausel

DSDS 2022: Verträge geleakt – Kandidaten müssen viele Kosten selbst tragen

DSDS 2022 ist schwach in die neue Staffel gestartet. Jetzt wurden auch noch die Verträge geleakt.

Köln – Die Quoten zum Start der neuen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ waren eher überschaubar. Jetzt droht das nächste Unheil für die Sendung rund um Florian Silbereisen (40), denn die Verträge, die die Kandidatinnen und Kandidaten unterschreiben müssen, wurden geleakt.

SendungDeutschland sucht den Superstar (DSDS)
SenderRTL Television
Erstausstrahlung9. November 2002

DSDS 2022: Verträge geleakt – Kandidaten müssen viele Kosten selbst tragen

Wer bei DSDS 2022 mitmachen und auf die Jury rund um Florian Silbereisen, Ilse DeLange (44) und Toby Gad (53) treffen möchte, muss knallharten Vertragsbedingungen zustimmen. Davon berichtete nun die Bild, der die Verträge mit der Produktionsfirma „Ufa Show & Factual“ vorliegen sollen.

Grundsätzlich soll eine Null-Euro-Klausel gelten. Diese bedeutet, dass es vor dem Recall keinerlei finanzielle Unterstützung gibt. Reisekosten oder auch Kosten, die durch versäumte Arbeit entstehen, werden nicht ausgeglichen. Ab dem Recall soll es pro Übernachtung 75 Euro und ein Lunch-Paket für die Teilnehmenden geben.

DSDS 2022: Lügen für Kandidaten ist absolut verboten

Eine weitere Klausel wurde bereits dem Favoriten Mechito (29) zum Verhängnis, denn es gilt: Lügen verboten. Der Rapper hatte verschwiegen, dass er wegen Körperverletzung vorbestraft war und sich sogar noch auf Bewährung befand. Florian Silbereisen schickte ihn daraufhin nach Hause (mehr News über Promi & TV bei RUHR24 lesen).

Eigene Songs oder Cover zu veröffentlichen, ist übrigens auch verboten. Urheber- und Vergütungsrechte werden auch abgegeben. Zudem sorgen anderweitig abgeschlossene Verträge für einen sofortigen Rausschmiss. Verstößt man gegen einen der Vertragsinhalte werden 500 Euro oder sogar deutlich mehr als Strafe fällig.

DSDS 2022: Kandidaten verdienen erst einmal nichts

23 Prozent der Nettoeinnahmen der Kandidaten gehen zudem an das Produktions-Management. Geht es allerdings um Booking-Tätigkeiten, werden daraus sogar 25 Prozent – der Booker erhält dann auch 20 Prozent. Endet der Vertrag, so kassiert die Ufa weiter. Zwei Jahre lang gibt es noch 50 Prozent der Einnahmen, im dritten Jahr dann immerhin noch 25 Prozent.

DSDS 2022: Die Verträge der Kandidaten wurden geleakt

Reisen ist auch gar nicht so leicht, denn alles muss mit dem Management abgestimmt werden. Motorsport oder Skifahren ist offenbar so gänzlich verboten – zur Sicherheit. Passiert doch mal etwas, darf das Management einen eigenen Arzt hinzuziehen. Und wie man es auch von GNTM kennt: Es wird ein spezieller Instagram-Account kreiert, um den sich die Produktion kümmert.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Jahn Pictures

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