Notfallplan liegt bereit

Schock im Dschungelcamp (RTL): Evakuierung - Kandidaten fliehen aus dem Camp

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Die Entscheidung im Dschungelcamp (RTL) musste in einer Live-Schalte verkündet werden.

Das hat den Kandidaten vom Dschungelcamp (RTL) bestimmt einen ordentlichen Schrecken eingejagt. Sie mussten ins Dschungeltelefon evakuiert werden.

  • Große Aufregung im australischen Dschungelcamp.
  • Dort kommt es derzeit zu heftigen Regenfällen.
  • RTL griff daher zu einer drastischen Entscheidung.

Dortmund - Jetzt wird es richtig ungemütlich im australischen Dschungel. Im Dschungelcamp bei RTL ist derzeit Land unter angesagt. Seit Tagen haben die Bewohner mit heftigen Regenfällen zu kämpfen. Jetzt zog RTL die Reißleine.

Starker Regen im Dschungelcamp: RTL evakuierte Campbewohner und Produktionsteam 

Seit acht Tagen leben die Promis bereits im Camp. Dass Feldbetten, Reis und Bohnen und die Mitcamper nicht gerade die Stimmung heben, ist vorstellbar. Aber auch der große Starkregen legt sich aufs Gemüt. Und der Regen ist so stark, dass RTL jetzt eine drastische Entscheidung treffen musste - zum Schutz der Kandidaten und des Produktionsteams.

Sie evakuierten das Camp. In der Nacht (16. Januar) hatte es so stark angefangen zu regnen, dass Mitarbeiter die Sendung unterbrachen und alle Kandidaten sicherheitshalber ins Dschungeltelefon flüchten mussten. Dort mussten sie mehrere Stunden ausharren.

Evakuierung im Dschungelcamp (RTL): Sonja Zietlow und Daniel Hartwich saßen im Baumhaus fest

Besonders hart getroffen hat es, ihrer Meinung nach, Daniela Büchner (41), die wenige Tage zuvor ihre erste Prüfung abbrach. "Ich hatte einen Swimmingpool in meinem Bett. Mir ist kalt, ich bin nass, ich muss aufs Klo, ich bin fix und fertig", so die TV-Auswanderin. 

Aber auch den Moderatoren Sonja Zietlow (51) und Daniel Hartwich (41) sind von der Evakuierung betroffen gewesen. Sie saßen in ihrem Baumhaus fest, wo üblicherweise auch die Moderationen gedreht werden. "Es gewittert, es blitzt, die Brücken sind überflutet. Wir dürfen hier nicht weg!", erklärten die beiden die ungewöhnliche Show.

RTL richtete provisorische Live-Schalte ins Dschungelcamp ein

Das Problem bei der Sache: Es war der erste Tag der großen Entscheidung. Ein Dschungelcamper musste das Camp verlassen - was nun allerdings nicht mehr möglich war. "Eigentlich muss heute einer von euch das Camp verlassen, wir können aber nicht versprechen, ob das klappt. Wir wissen selbst noch nicht, ob wir überhaupt hier rauskommen", so Sonja Zietlow, die derzeit mit einem Coronavirus-Shitstorm kämpft.

Die provisorische Lösung des Problems: Eine Live-Schalte ins Dschungeltelefon. Dort harrten immer noch die Kandidaten aus, die Moderatoren, die zuletzt gegen Dortmund hetzten, mussten von ihrem Baumhaus aus den ausgeschiedenen Camper verkünden. "Wir hatten das schon mal", erinnerte sich Sonja Zietlow.

Nicht die erste Evakuierung im Dschungelcamp bei RTL

Auch im Jahr 2011 kam es wegen Starkreden zu einer Evakuierung. Die Kandidaten mussten ebenfalls im Dschungeltelefon auf das Ende des Regens warten, die Moderatoren und das Team saßen im Baumhaus fest. Die Brücken Richtung Dschungelcamp standen komplett unter Wasser.

Allerdings sind die starken Regenfälle zu dieser Zeit in Australien normal. Auch das Produktionsteam rechnete mit dem starken Regen und legten einen Notfallplan bereit. Außerdem wüten seit Wochen schlimme Buschbrände in Australien, der Regen tut dem Land gut. Wegen der verheerenden Brände hatte RTL auch eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Bisher musste die Show allerdings noch nicht abgebrochen werden.

Video: Marco Cerullo privat: SIE liebt der Dschungelcamp-Beau!

Entscheidung gefallen: Marco Cerullo muss das Dschungelcamp (RTL) verlassen

Aber auch über die Live-Schalte von Baumhaus ins Dschungelcamp konnten Sonja Zietlow und Daniel Hartwich die Entscheidung über den ausgeschiedenen Camper verkünden. So muss Marco Cerullo (31) das Camp verlassen. Zumindest theoretisch, denn normal aus dem Camp marschieren kann er wohl derzeit nicht.

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