Mann und Schwager von Heidi Klum

Bill und Tom Kaulitz ziehen über Dortmund her und feiern andere Ruhrgebiets-Stadt

Erst vor wenigen Tagen wurden Tokio Hotel in der Dortmunder Westfalenhalle gefeiert. Fans der Stadt scheinen Bill und Tom Kaulitz dennoch nicht zu sein.

Update, Donnerstag (16. Juni), 16.44 Uhr: Dortmund – Während Bill und Tom Kaulitz der Ruhrmetropole Dortmund offenbar nur wenig abgewinnen können, hat eine andere Stadt im Ruhrgebiet offenbar ihr Herz gewonnen: In der neusten Ausgabe ihres Spotify-Podcasts „Kaulitz Hills“ schwärmen die Tokio Hotel-Musiker plötzlich von Witten. Die „kleine Schwester“ von Dortmund weckt bei den berühmten Brüdern sentimentale Erinnerungen.

Erstmeldung, Montag (12. Juni), 10.32 Uhr: Es ist eines der größten Hip Hop-Festivals in Deutschland: Der „Red Bull Soundclash“, der in diesem Jahr am 20. Mai in der Dortmunder Westfalenhalle stattfand und knapp 8000 Hip Hop-Fans zum Ausflippen brachte. Besonders ein Mini-Auftritt stach dabei besonders hervor: Der kurze Geheimauftritt der Band Tokio Hotel.

MusikerBill und Tom Kaulitz
Geboren 1. September 1989 (Alter 32 Jahre), Leipzig
BandTokio Hotel

Tokio Hotel-Stars Bill und Tom Kaulitz fällten vernichtendes Urteil über Dortmund

„Die Stimmung war unfassbar“, zogen die Kaulitz-Zwillinge in ihrem Podcast jetzt das Fazit über das Konzert. Begeistern konnte die Stadt Dortmund sie aber dennoch nicht.

Seit knapp einem Jahrzehnt leben Bill (32) und Tom Kaulitz (32) im schicken Los Angeles. 2010 zogen die damals 21-jährigen Brüder nach einem Einbruch in ihrer Villa vor den Toren Hamburgs ins sonnige Kalifornien. Gefunden haben sie dort offenbar ein neues Zuhause – und im Fall von Tom Kaulitz außerdem die große Liebe. Seit Sommer 2019 ist er mit Topmodel Heidi Klum (49) verheiratet.

Nach Deutschland kommen Bill und Tom Kaulitz dennoch häufig – und statteten so auch Ende Mai Dortmund einen Besuch ab. Eindruck hinterlassen hat die Ruhrmetropole bei den berühmten Brüdern aber offenbar nicht, wie sie nun in ihrem Podcast „Kaulitz Hills“ durchblicken ließen:

„Ich glaube man kann auch offen zugeben, dass Dortmund jetzt nicht die schönste Stadt ist. Also jetzt mal rein architektonisch betrachtet“, fällten die beiden in ihrem Spotify-Podcast ein vernichtendes Urteil (mehr Promi-News auf RUHR24 lesen).

Bill und Tom Kaulitz lästern über Dortmund und bemitleiden BVB-Spieler: „Wow hier wohne ich jetzt“

Dass sich Los Angeles und Dortmund nicht deutlicher unterscheiden könnten, ist wohl kein Geheimnis. Aber selbst der Schwarz-Gelbe-Charme der BVB-Stadt Dortmund konnte Fußball-Fan Tom Kaulitz offenbar nicht begeistern: „Du gehst sogar so weit, (...) du sagst zu mir ‚Weißte Bill, jetzt musst du dir vorstellen. Jetzt bist du ein Profi-Spieler aus einem anderen Land und wirst dann eingekauft für den Fußballverein in Dortmund und dann kommst du hier an, guckst aus dem Fenster und denkst: Wow. Hier wohne ich jetzt‘“, enthüllte Bill Kaulitz die Gedanken seines Bruder Tom.

„Das musst du dir vorstellen. Die kommen ja teilweise aus schönen Städten und schönen Ländern. Und dann sind die da in Dortmund...“, führte der Ehemann von Heidi Klum, die selbst aus NRW stammt, weiter aus.

Bill (li.) und Tom Kaulitz sind in Sachsen-Anhalt aufgewachsen. Seit mehr als zehn Jahren leben sie in den USA.

Heidi Klum-Ehemann Tom Kaulitz und Bruder Bill über Dortmund: Ein positives Feedback

Immerhin – gutes Haar lassen die beiden Wahl-Kalifornier an der Ruhrmetropole dann doch noch: „Die Leute da. Und ich glaube Spaß haben kann man da auf jeden Fall. Das ist ja alles geil!“, bringt Tom Kaulitz den Charme des Ruhrgebiets auf den Punkt.

Und den haben die Zwillinge dann auch direkt am eigenen Leib gespürt: „Die haben uns alle mit offenen Armen empfangen. (...) Es war richtig geile Stimmung, die haben sich total gefreut.“ Neue Einwohner wird die Stadt Dortmund mit Bill und Tom Kaulitz also wohl zwar nicht bekommen – aber vielleicht kommen die Zwillinge bei so viel guter Stimmung für das nächste Tokio Hotel-Konzert nochmal in die Stadt.

Rubriklistenbild: © Kirchner-Media/Imago; imageSPACE/MediaPunch/Imago; Collage: Sabrina Wagner/RUHR24

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