„Liebes Thomas“ ist Favorit

Deutscher Filmpreis 2022: Die Nominierten stehen fest

Deutscher Filmpreis
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Schauspielerin Alexandra Maria Lara (l-r), Kulturstaatsministerin Claudia Roth und Regisseur Florian Gallenberger bei der Bekanntgabe der Nominierungen.

Der Filmpreis wird am 24. Juni in Berlin verliehen. Die Auszeichnungen sind insgesamt mit rund drei Millionen Euro für neue Projekte dotiert.

Berlin (DPA) – Der Deutsche Filmpreis wird am 24. Juni in Berlin verliehen und die Nominierungen stehen nun fest. Die Biografie „Lieber Thomas“ über den Schriftsteller Thomas Brasch (1945-2001) ist mit 12 Chancen auf einen Preis der Favorit.

Deutscher Filmpreis 2022: Die Nominierten stehen fest

Der Film von Regisseur Andreas Kleinert ist unter anderem als bester Spielfilm sowie für Regie und Drehbuch nominiert worden, wie die Deutsche Filmakademie am Donnerstag in Berlin bekanntgab. Auch Hauptdarsteller Albrecht Schuch hat Chancen.

Auf zehn Nominierungen kommt Andreas Dresens Drama „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“. Der Film erzählt von der Mutter des früheren Guantánamo-Häftlings Murat Kurnaz. Die Produktion ist ebenfalls als bester Spielfilm für die goldene Lola vorgeschlagen.

Deutscher Filmpreis 2022: „Spencer“ und „Contra“ unter den Nominierten

Nominiert sind in der Kategorie insgesamt sechs Filme. Dazu gehört „Große Freiheit“ mit Hauptdarsteller Franz Rogwoski über einen homosexuellen Mann, der im Nachkriegsdeutschland ins Gefängnis muss. Als bester Spielfilm sind auch das Drama „Spencer“ über Prinzessin Diana, die Tragikomödie „Wunderschön“ von Karoline Herfurth sowie „Contra“ von Sönke Wortmann vorgeschlagen.

Die rund 2200 Mitglieder der Filmakademie stimmen nun über viele Preisträgerinnen und Preisträger ab. Zwei Ehrungen stehen bereits fest: Kameramann Jürgen Jürges wird für herausragende Verdienste um den deutschen Film und „Die Schule der magischen Tiere“ wird als besucherstärkster Film ausgezeichnet.