Moderatorin kämpft für Influencer

Cathy Hummels vor Gericht: BVB-Spielerfrau soll auf Instagram betrogen haben

Cathy Hummels musste heute (25. Juni) vor Gericht erscheinen. Die BVB-Spielerfrau soll ihre Follower auf Instagram betrogen haben.

  • Cathy Hummels musste heute (25. Juni) vor dem Oberlandesgericht in München erscheinen.
  • Ihr wird weiterhin Schleichwerbung auf Instagram vorgeworfen.
  • Jedoch gewann die BVB-Spielerfrau den Prozess eigentlich schon im April 2019.

Dortmund/München - Cathy Hummels (32) hatte heute (25. Juni) einen eher unangenehmen Termin. Sie musste zum Oberlandesgericht in München - doch was ist passiert?

Influencerin

Cathy Hummels

Geboren

31. Januar 1988 (Alter 32 Jahre), in Dachau

Größe

1,68 Meter

Ehepartner

Mats Hummels (verheiratet seit 2015)

Ausbildung

Technische Universität Dortmund (2008–2012)

Kinder

Ludwig Hummels

Bücher

"Das Zuckerfrei-Kochbuch für Kinder" (2020), "Stark mit Yoga: Die besten Übungen für jede Lebenslage" (2018)

Abmahnwelle auf Instagram: Verband sozialer Wettbewerb fordert Geldstrafe von Cathy Hummels

Im April 2019 hat der Verband sozialer Wettbewerb die Ehefrau von BVB-Spieler Mats Hummels (31) wegen Schleichwerbung angezeigt. Der Verband, der auch andere Influencer und sogar Privatperson vor Gericht stellt, ist der Meinung, dass Cathy Hummels bei einigen Fotos auf ihrem Profil auf Instagram nicht die wichtige Kennzeichnung "Werbung" angegeben hat.

Laut Tatvorwurf würde es besonders um Fotos gehen, auf denen sie die Markennamen der getragenen Kleidungsstücke verlinkt hat. Ein gängiges Vorgehen von Influencern, damit die Follower in den Kommentaren nicht erst nach der Marke eines Produktes fragen müssen (alle Artikel zu Promi und TV bei RUHR24).

Prozess vor dem Landesgericht München: Cathy Hummels gewinnt gegen Verband sozialer Wettbewerb

Cathy Hummels ist jedoch nicht der Meinung, dass es Werbung ist, wenn sie ein Produkt zeigen würde, welches sie sich selber gekauft habe. Auch bestreitet sie den Vorwurf, dass sie ihre Follower dadurch manipulieren würde.

Cathy Hummels im Februar 2019 bei der ersten Instanz des Schleichwerbungs-Verfahrens im Landesgericht München.

Ähnlich sah das auch das Landesgericht in München, wo nur wenige Monate später das Urteil gefallen ist. Auch sie sind der Meinung, dass Produkthinweise von Bloggern und Influencern in sozialen Medien nicht unbedingt Schleichwerbung sein müssen.

Revision eingelegt: Cathy Hummels muss vor dem Oberlandesgericht München erscheinen

Dem Verband sozialer Wettbewerb reichte das jedoch nicht, weshalb sie Revision einlegten. Heute (25. Juni) gab es demnach das nächste Urteil.

Auch wenn Cathy Hummels eigentlich nicht zur Urteilsverkündung hätte anwesend sein müssen, wollte sie dennoch dort auftauchen. "Ich habe mich bewusst entschieden, vor Gericht zu erscheinen. Ich will damit ein Zeichen setzen. Für uns alle und an die Gerechtigkeit appellieren", so die Moderatorin auf Instagram.

Keine Schleichwerbung auf Instagram: Cathy Hummels gewinnt den nächsten Prozess

Und das scheint die Influencerin auch geschafft zu haben, denn auch den nächsten Prozess rund um Schleichwerbung auf Instagram, konnte die Münchnerin für sich entscheiden - und ist sichtlich froh darüber. Auch auf Instagram machte sie den anderen Influencern, die dasselbe Schicksal erleben mussten und sogar die hohe Geldstrafe im vier- bis fünfstelligen Bereich bezahlt haben, Mut.

"Dieser Sieg vor dem Oberlandesgericht ist für uns alle und hoffentlich hat diese Abmahnwelle damit ein Ende", erklärt Cathy Hummels. Mit dabei: Ein Glückscent, den sie bei der Sicherheitskontrolle gefunden und ihr anscheinend viel Glück gebracht hat.

Landesgericht München: Hat Cathy Hummels Restaurantrechnung nicht bezahlt?

Weniger Glück hatte die Spielerfrau allerdings im Januar 2019. Cathy Hummels hat im Dortmunder Restaurant "Meisterhäuschen" im Jahr 2015 ihren 27. Geburtstag gefeiert und die Rechnung nicht bezahlt - behauptet zumindest der Inhaber des Lokals.

Cathy Hummels behauptet dagegen, dass sie die Rechnung in Höhe von 1100 Euro beglichen habe. Vor dem Amtsgericht in München fiel dann jedoch das Urteil: Die 32-Jährige muss zahlen.

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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