Anwalt äußert sich

Boris Becker gibt Statement zu Gefängnis-Strafe: „Möchte klarstellen, ...“

Boris Becker wurde zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Doch er könnte sich dagegen wehren und Revision einlegen. Interesse hat er daran aber nicht.

London – Boris Becker (54) sitzt bekanntlich im Gefängnis – der Tennis-Star wurde zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Seitdem ist viel passiert und sein Anwalt hat sich diverse Male zu verschiedenen Gerüchten geäußert. Jetzt gab es von dem Juristen wieder einmal Informationen, die direkt mit dem Fall zu tun haben. Es geht um eine Revision.

NameBoris Becker
Geboren22. November 1967 (Alter 54 Jahre), Leimen
KinderAnna Ermakowa, Amadeus Benedict Edley Luis Becker, Noah Becker, Elias Becker
EhepartnerinLilly Becker (verh. 2009–2018), Barbara Becker (verh. 1993–2001)

Boris Becker gibt auf: Tennis-Star beendet den Kampf vor Gericht

Wird man, wie im Fall von Boris Becker, verurteilt, so ist das noch lange nicht das Ende der juristischen Fahnenstange. Der Verurteilte hat nämlich die Möglichkeit, dagegen vorzugehen. Man spricht in diesem Fall dann davon, Berufung oder Revision einzulegen.

Zu diesem Rechtsmittel möchte der 54-Jährige aber offenbar nicht greifen. Das verriet zumindest sein Anwalt Christian-Oliver Moser gegenüber RTL. „Der aktuelle Stand ist, dass sich unser Mandant entschieden hat, gegen das Urteil keine Berufung einzulegen“, berichtet er.

Zudem fügte er hinzu: „Das bedeutet, dass das Urteil rechtskräftig ist.“ Für Boris Becker, der laut seinem Anwalt kürzlich in ein anderes Gefängnis verlegt worden ist, heißt das nun also, dass er seine Strafe voll und ganz akzeptiert hat (mehr News über Promi & TV auf RUHR24).

Boris Becker legt keine Revision ein: Tennis-Star will „Strafe akzeptieren“

Wie RTL weiter berichtet, äußerte sich Boris Becker auch direkt in einer Presseerklärung zu dem Urteil und erklärte: „Ich möchte klarstellen, dass ich die Urteile der Geschworenen und die gegen mich verhängte Strafe akzeptiere und deshalb nicht die Absicht habe, in irgendeiner Form Berufung einzulegen. Ich werde meine Strafe in Übereinstimmung mit den Entscheidungen des Gerichts verbüßen.“

Boris Becker will laut Anwalt keine Revision einlegen

Wie lange Boris Becker, trotz einer Verurteilung zu zweieinhalb Jahren, wirklich im Gefängnis wird sitzen müssen, das steht noch nicht fest. Freigang oder eine Entlassung auf Bewährung sind möglich. Dann dürfte er seinen Sohn Amadeus, über den Lilly Becker (45) zuletzt verriet, wie er die Nachricht vom Gefängnisaufenthalt seines Vaters aufgenommen hat, schneller wiedersehen, als geglaubt.

Rubriklistenbild: © Tayfun Salci/Imago

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