Während er im Gefängnis sitzt

Boris Becker: Bei Wimbledon-Übertragung werden Liebesbekundungen laut

Boris Becker befindet sich im Gefängnis. Doch bei der Wimbledon-Eröffnung richten seine ehemaligen Kollegen rührende Worte an ihn.

Dortmund – Durch seine Teilnahme in Wimbledon wurde Boris Becker (54) zu einem Star. Danach moderierte der ehemalige Sportler das Tennis-Event sogar. Doch dieses Jahr kann er nicht dabei sein, denn Becker sitzt stattdessen seine Strafe im Gefängnis ab. Vergessen hat man die Tennis-Legende deshalb aber nicht.

PersonBoris Becker
Geboren22. November 1967 (54), Leimen
KinderAnna Ermakowa, Noah Becker, Amadeus Benedict Edley Luis Becker, Elias Becker

Boris Becker: Bei Wimbledon-Übertragung werden Liebesbekundungen laut

Die Kommentatoren Sue Barker (66) und John McEnroe (63) denken offenbar während der Wimbledon-Live-Übertragung der „BBC“ an Boris Becker. Sie richten sich dabei an ihn und finden nach Angaben vom Stern klare Worte:

„Boris, wir lieben dich. Wir vermissen dich, Mann“, so McEnroe. Dieser löste Becker ab und berichtet erstmalig über das Turnier. Der 63-Jährige ist siebenmaliger Grand-Slam-Sieger und damit ebenfalls kein Unbekannter (mehr Promi-News bei RUHR24).

Seine Kollegin Sue Barker ist ebenfalls langjährige Tennisspielerin und hat das Event letztes Jahr noch mit Boris gemeinsam moderiert. Sie kann der Aussage seines Nachfolgers deshalb nur zustimmen „Das tun wir ganz sicher, du sagst es“, erklärt sie.

Für sie soll es nun das letzte Turnier sein, denn nach 30 Jahren Wimbledon wolle sie sich nun zurückziehen. Ob sich Boris und sie noch einmal sehen, bleibt somit vorerst abzuwarten.

Boris Becker: Liebeserklärung in Wimbledon – Reaktionen der Zuschauer

Verständnis für das Gedenken an Boris gab es trotzdem nicht von allen Zuschauern. Denn nicht alle lieben und vermissen die deutsche Tennis-Legende so wie die beiden Moderatoren. Nach Angaben der Fans sende man dabei immerhin Grüße an „einen verurteilten Kriminellen“, wie The Guardian berichtet.

McEnroe, welcher das Thema ins Rollen gebracht habe, wolle sich zu diesen Vorwürfen nicht weiter äußern. Er stellte lediglich klar, dass er Beckers Inhaftierung „grauenhaft“ findet, so der Stern. „Ich fühle mich schrecklich.“

Bei Wimbledon-Übertragung werden Liebesbekundungen für Boris Becker laut.

„Er ist einer der besten Spieler, die dieses Spiel je hatte. Und ich weiß, wie viel es ihm bedeutet hat“, erklärt er weiter. Er wolle Boris besuchen gehen, sobald dies möglich ist, denn „Boris ist ein Freund von mir“, stellt er klar.

Rubriklistenbild: © DAN PELED/Imago

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