Gerüchte aufgeklärt

Boris Becker: Anwalt nimmt Stellung zu Notfallknopf-Gerücht

Über den Gefängnisaufenthalt von Boris Becker kursierten in den vergangenen Wochen unterschiedlichste Gerüchte. Sein Anwalt klärt jetzt auf.

London – Schon seit einigen Wochen sitzt der Ex-Tennisspieler nun im Londoner Gefängnis. Am 29. April hat das Gericht das Strafmaß für den 54-Jährigen verkündet. Aufgrund von Insolvenzverschleppung von Vermögenswerten in Millionenhöhe wurde er daraufhin auf zwei Jahre und sechs Monate Haft verurteilt. In Folge verbreiteten sich zahlreiche Gerüchte über den Boris Beckers Aufenthalt im Gefängnis. Sein Anwalt klärt die Öffentlichkeit jetzt über seinen Zustand auf.

PersonBoris Becker
Alter54 Jahre
BekanntheitEx-Tennisprofi
EreignisAnwalt klärt über Boris Beckers Gefängnisaufenthalt auf

Boris Becker: Anwalt klärt über Gerüchte zu Aufenthalt im Knast auf

In den Medien kursierte das Gerücht, die Tennislegende würde im Gefängnis immer wieder den Notfallknopf betätigen. Dieses Gerücht schafft der Medienanwalt Christian-Oliver Moser in einem Interview mit RTL aus der Welt, wie Promiflash berichtet. Der Anwalt von Boris Becker hat zudem auch der Ex-Frau Lily Becker vor Kurzem eine Ansage dazu gemacht, wie sie sich zu Beckers Gefängnisaufenthalt geäußert hat.

„Nahezu nichts von dem, was in den letzten Wochen zu lesen war, trifft zu. Das ist frei erfunden. Er hat keine Notknöpfe gedrückt, er hat sich nicht beschwert, er jammert nicht“, so Moser. Zudem soll Boris Becker ausdrücklich darum gebeten haben, dass sein Anwalt die Unwahrheiten in den Medien richtigstelle. „Ihm geht es den Umständen entsprechend gut – aber nicht blendend!“, erzählt der Jurist weiter (mehr zu Promis und TV bei RUHR24).

Boris Beckers Anwalt klärt einige Gerüchte über sein Knastaufenthalt auf (Symbolfoto).

Sein Anwalt räumt auch in Bezug auf das Gerücht auf, Boris Becker sei in einen „Wohlfühl-Flügel“ des Gefängnisses verlegt worden. Er soll lediglich einmal die Zelle gewechselt haben, berichtet die DPA. Das Hochsicherheitsgefängnis Wandsworth im Londoner Süden sei bekannt für unzureichende Zustände und eine hohe Auslastung. Mit den Äußerungen von Beckers Anwalt sollten etwaige Gerüchte nun endgültig aufgeklärt sein.

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