Technische Probleme

Big Brother 2020: Alles Fake? Schwere Kritik und Vorwürfe der Zuschauer nach Folge Eins

Die Erste Folge von Big Brother (Sat.1) sorgte wohl nicht für Begeisterung bei den Zuschauern - es gibt viel Kritik. Jetzt werden auch Fake-Vorwürfe laut.

  • Big Brother geht bei Sat.1 in die nächste Staffel.
  • 14 Kandidaten ziehen für 100 Tage in ein Luxushaus oder in eine Holzhütte.
  • Die Auftaktfolge am Montagabend (10. Februar) sorgte jedoch für Kritik.

Dortmund - Was ein Auftakt zur neuen Staffel von "Big Brother" (Sat.1). 20 Jahre nach der ersten Ausgabe der Container-Sendung, zogen am Montagabend (10. Februar) 14 neue Kandidaten in das Luxushaus und in die Blockhütte.

Fake-Vorwürfe bei "Big Brother" (Sat.1): Woher stammen die Kommentare der Zuschauer?

Doch die erste Folge sorgte nicht nur für Begeisterung bei den Zuschauern. So sorgte zwar erst die Ankündigung, dass den Bewohnern die Kommentare aus dem Internet live vorgelesen werden, für Begeisterung. Schließlich ist die Twitter-Gemeinde abends fleißig dabei, ihre Kommentare über den Kurznachrichtendienst abzugeben.

Allerdings waren die Menschen auf Twitter verwundert über die Kommentare, die Sat.1 vorlagen und Moderator Jochen Schropp (41) den Bewohnern vorlas, denn: Woher stammen sie?

Diese stammen nicht von Twitter, sondern aus der App der Show. Bei der Bewertung der Bewohner können die Zuschauer auch einen Kommentar verfassen. Diese wurden dann in der Show den Kandidaten vorgelesen.

"Big Brother" bei Sat.1: Fehlender Livestream sorgt für Ärger bei den Zuschauern

Aber auch über ein anderes Detail waren die Zuschauer verärgert. Ein besonderes Highlight ist für viele der Livestream gewesen, den man 24 Stunden lang abrufen kann. So konnten sich viele einen Eindruck hinter den Kulissen der Kandidaten machen. 

Obwohl der Livestream bereits im Vorfeld angekündigt wurde, findet er nun doch nicht statt. Der Streamingdienstanbieter Joyn, der eine Konkurrenz zu Netflix werden möchte, soll Sat.1 eine Absage gegeben haben. Ganz zum Leiden der Zuschauer, die sich schon gefreut haben.

Kritik für Auftaktfolge von "Big Brother" (Sat.1): Zuschauer sorgten für Ausfall der App

Wie es bei einer Livesendung gerne mal passiert, gab es auch am Montagabend eine technische Panne. Die App, in der die Zuschauer den Wert der einzelnen Kandidaten bestimmen sollen, sorgte für einige Probleme. Bei vielen Zuschauern funktionierte die App nämlich gar nicht erst.

Daher ist die Hoffnung nun groß, dass es bei der nächsten Live-Show von Big Brother 2020, bei der auch für die NRW-Kandidaten um Studentin Rebecca aus Dortmund eine wichtige Entscheidung fällt, besser klappt und ohne technische Panne abläuft.

Auf Twitter häuften sich daher die Kommentare zur App, viele ließen so ihren Dampf raus. "Ich würde ja gerne interaktiv an Big Brother teilnehmen, aber das gestaltet sich als schwierig, wenn die App vor Überlastung einfach gar nichts mehr macht", lautet ein Kommentar auf der Nachrichtenplattform.

Bildausfall in der Schweiz und Österreich - Zuschauer von "Big Brother" (Sat.1) sehen schwarzen Bildschirm

Laut Nutzern aus der Schweiz und Österreich scheint die App gar nicht erst funktioniert zu haben. Aber sie hatten offenbar noch mit einem viel wichtigeren Problem zu kämpfen: die Live-Übertragung des Senders. Zwischendurch soll das Bild geflackert haben oder gar nicht erst erschienen sein.

Immerhin gab es auch einen Moment, der für Lacher bei den Zuschauern und im Netz sorgte. Kandidat Pat (30) erzählte im Interview mit Jochen Schropp über seine Erfahrung als Zuschauer der ersten Staffel von "Big Brother", wo in diesem Jahr die Dortmunder Studentin Rebecca mitmacht.

Kandidat Pat spricht über seine Erfahrung als Zuschauer von "Big Brother" (Sat.1)

"Big Brother hat mich schwul gemacht! Mit 12 habe ich gemerkt, dass ich die Person, die ich da so anhimmle, ein bisschen besser finde als einfach nur ein 'Vorbild'. Das war damals Walter!" Den scheint der Moderator jedoch persönlich zu kennen und plauderte aus, dass eine Freundin von ihm die Mutter von Walters Kinder sei.

Doch für Pat ist das kein Problem und winkt ab, schließlich sei er damals erst zwölf Jahre alt gewesen. Dieser Satz sorgte jedoch für die perfekte Steilvorlage für Jochen Schropp, der noch einen daraufsetzte.

Jochen Schropp: Moderator von "Big Brother" mit Diss gegen Michael Wendler 

"Na, frag mal den Wendler, das hätte der schon irgendwie möglich gemacht!", rutschte dem Moderator raus. Ein Diss in Richtung Michael Wendler (47), der bekanntlich derzeit mit der 19-jährigen Laura Müller eine Beziehung führt. Auf Twitter war der Spruch natürlich ein gefundenes Fressen für lustige Tweets: 

Unterm Strich war die Auftaktfolge der neuen Staffel von "Big Brother" noch ausbaufähig. Das zeigen auch die Quoten. Sie erfüllten zwar die Erwartungen des Senders Sat.1, jedoch waren sie auch nicht überragend. Im Laufe der 100 Tage kann davon ausgegangen werden, dass die Quoten noch weiter sinken werden.

Rubriklistenbild: © Sat.1

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