Dauerhafte Rückkehr?

TV-Comeback auf RTL: Richterin Barbara Salesch hat sogar noch mehr vor

Mit „Barbara Salesch – Das Strafgericht“ kehrt ein echtes Urgestein zurück auf die TV-Bildschirme. Doch wie geht es nach 50 neuen Folgen weiter?

Köln – Barbara Salesch (72) hat nach rund zehn Jahren Pause wieder den Vorsitz im TV-Gerichtssaal. Nach 2100 Episoden auf Sat.1 spricht sie nun bei RTL Recht. 50 neue Folgen gibt es zum Start von „Barbara Salesch – Das Strafgericht“ zu sehen. Doch wie geht es danach weiter?

SendungBarbara Salesch – Das Strafgericht
SenderRTL
Erstausstrahlung5. September 2022, 11 Uhr

TV-Comeback auf RTL: Richterin Barbara Salesch hat sogar noch mehr vor

Die 72-Jährige hat zum Start ihres Comebacks am Montag (5. September) um 11 Uhr bei RTL diverse Interviews gegeben. Unter anderem sprach Salesch mit dem Medienmagazin DWDL und verriet, wie ihre Pläne auch über die neuen Episoden hinaus aussehen.

Auf 50 neue Episoden dürfen sich die Fans der TV-Richterin freuen. RTL versorgt die Zuschauer also vorerst bis Mitte November mit diversen Fällen aus dem Gerichtssaal. Bei einem Quotenerfolg dürfte es aber durchaus noch darüber hinaus weitergehen, wie Barbara Salesch selbst verkündet hat (mehr News über Promi & TV auf RUHR24).

„Solange der Zuschauer mag, solange es RTL und Filmpool wollen und solange ich auch möchte, können gerne weitere hinzukommen“, verriet sie. Barbara Salesch scheint also Lust zu haben, obwohl sie zunächst eher skeptisch war. „Meine erste Reaktion war: Das mache ich nicht noch einmal“, gestand sie.

Richterin Barbara Salesch kehrt auf RTL zurück: Whatsapp liefert künftig Beweismittel im Gerichtssaal

Die neuen Folgen bringen gleich auch frischen Wind in den Gerichtssaal von Barbara Salesch. „Meiner neuen Sendung merkt man natürlich an, dass seit dem Ende von ‚Richterin Barbara Salesch‘ zehn Jahre vergangen sind. Wir haben aktuelle Themen, etwa den Bereich Stalking – neben vielen anderen Straftaten – dabei“, erklärte die 72-Jährige.

In der ersten Episode von Montag (5. September), die auch auf RTL+ zur Verfügung steht, ist auch gleich zu spüren, dass man sich im Jahr 2022 befindet. Aktuelle Themen wie die schwierige Situation in der Altenpflege werden aufgegriffen, ebenso wie der Hype um Investments am Aktienmarkt und um Videospiele.

Barbara Salesch im Jahr 2008: Vier Jahre später wurde ihre Show vorerst abgesetzt.

Auch in Sachen Beweismittel wird ganz anders aufgefahren: Chatverläufe und Sprachnachrichten von Whatsapp sind bei Richterin Barbara Salesch plötzlich auch zulässig. Für die Zuschauer kommt also ein altes Format im neuen Gewand daher. Ob es am Ende gut ankommt, das bleibt abzuwarten. Ähnliches gilt auch für eine andere Show, die RTL wieder ausgegraben hat.

Rubriklistenbild: © Horst Galuschka/Imago