Konzert in Gefahr

Panne auf A45: Weltstar im Ruhrgebiet abgeschleppt

Der ADAC hilft verzweifelten Menschen bei Autopannen – auch einem Weltstar auf der A45, für den es ohne den ADAC knapp geworden wäre.

Dortmund – Im vergangenen Jahr (2021) sind fast 3,5 Millionen Hilferufe beim ADAC eingegangen. Nach Angaben des ADAC sind die häufigsten Pannenursachen Probleme mit der Autobatterie. Der Wert liegt bei satten 46,2 Prozent. Auch 2022 mussten die Gelben Engel der Deutschen Straßen wieder zu Reisenden mit Pannen düsen – darunter auch zu einem Weltstar auf der A45. Doch an der Autobatterie lag es diesmal nicht.

Panne auf der A45: Weltstar Chris de Burgh im Ruhrgebiet abgeschleppt

Um wen es geht? Die Lieder „The Lady in Red“ oder „Don‘t Pay the Ferryman“ sollten einigen bekannt vorkommen. Schließlich schießt die Liebes-Ballade mit dem atemberaubenden roten Kleid im Jahr 1986 auf Platz 1 – und das in 25 Ländern und läuft auch heute noch rauf und runter. Der weltbekannte Sänger hinter dem Hit ist Chris de Burgh.

Der 74-Jährige hat auch in Deutschland zahlreiche Fans und ausverkaufte Konzerte, für die hierzulande über die Autobahnen fahren muss. Auf der A45 ist es laut des ADAC Jahresrückblicks 2022 zu einer Autopanne mit dem Weltstar gekommen. Dass sein Fahrer eine ADAC-Mitgliedschaft hat, stellte sich dabei als Glücksmoment heraus. Letztendlich war der Künstler nämlich mit seinem Tourbus auf dem Weg nach Köln zu seinem eigenen Konzert.

Pannenhelfer vom ADAC schleppt an seinem ersten Tag Weltstar Chris de Burgh ab

Seine Fans wären wohl sehr enttäuscht gewesen, wenn aufgrund einer Autopanne kein Konzert stattgefunden hätte. Dahinter steckte ein defekter Dieselpartikelfilter. Mit dem Abschleppwagen ging es zur Werkstatt und Chris de Burgh konnte danach sogar noch rechtzeitig in Köln auftreten (mehr Promi-News bei RUHR24 lesen).

Noch immer gibt der 74-Jährige Musiker, Chris de Burgh, Konzerte für Fans in Deutschland.

Der Pannenhelfer Aaron Reusch beschreibt den Weltstar als bodenständig. Für den 20-Jährigen handelte es sich um den ersten Arbeitstag. Seine Mutter war darüber ganz aus dem Häuschen: „Das ist doch nicht dein Ernst! Gleich am ersten Tag einen Prominenten zu treffen!“ Eine Geschichte, die er sicher niemals mehr vergessen wird.

Rubriklistenbild: © Michael Gstettenbauer/Imago

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