Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Thomas Gottschalk hat klare Meinung zur Kritik an ARD und ZDF

ARD und ZDF stehen seit einiger Zeit in der Kritik. Auch Thomas Gottschalk findet zwei öffentlich-rechtliche Sender überflüssig.

Dortmund – Die Zukunft der Sender ARD und ZDF wird zunehmend diskutiert. Die Debatte wirft immer wieder die Frage auf: Brauchen wir weiterhin zwei öffentlich-rechtliche Sender? Thomas Gottschalk (77) hat dazu eine klare Meinung.

ARD und ZDF in der Kritik: Zwei öffentlich-rechtliche Sender zu viel?

Der Rundfunkbeitrag ist zu hoch und die Gelder der Gebührenzahler werden von den Sendern für unnötige Dinge hinausgeschleudert. So die Kritik in der aktuellen Zukunftsdebatte über ARD und ZDF. Diese Forderung wurde zuletzt auch bei der doppelten Übertragung der Queen-Beerdigung von ZDF und ARD laut.

Der Tenor: In der aktuellen Medienstruktur ist eine Änderung nötig. Eine Umstrukturierung von ARD und ZDF fordern auch der WDR-Chef Tom Buhrow (64) und der SPD-Politiker Carsten Brosda (48). Immerhin liegen die Rundfunkgebühren mittlerweile bei 18,36 Euro im Monat.

Wie die Zukunft der TV-Sender stattdessen aussehen soll? Darüber ist sich niemand wirklich einig. Die Vorschläge reichen von einem Zusammenschluss von ARD und ZDF über das Abschaffen von einem bis hin zu einem ausschließlichen Online-Angebot (mehr News zu Promis auf RUHR24)

Thomas Gottschalk findet ZDF und ARD ebenfalls überflüssig

In einem Gespräch mit der Zeitschrift Hörzu verriet nun auch Kult-Moderator Thomas Gottschalk, dass er beide Sender im Doppelpack für überflüssig hält. Hintergrund ist, dass ZDF und ARD sich immer wieder einen Konkurrenzkampf im TV-Programm liefern.

„Das ZDF versucht, die Konkurrenz mit Krimis zu vernichten, und die ARD rettet sich mit ‚Schlagershows‘, wenn den Programmverantwortlichen nichts Besseres einfällt. Der Gebührenzahler ist dabei der Dumme!“, meint der Entertainer.

Daraus zieht er die Konsequenz: „Aus meiner Sicht ist das nur ein weiterer Beweis dafür, dass wir keine zwei öffentlich-rechtlichen TV-Sender brauchen“. Am Samstag (19. November) ist Thomas Gottschalk mit der parallelen Übertragung vom „Wetten, dass ... ?“-Comeback im ZDF und der Krimi-Ausstrahlung „Die Toten am Meer“ im Ersten von einem solchen Dilemma betroffen.

Thomas Gottschalk will ZDF oder ARD abschaffen.

Thomas Gottschalk würde gerne öfters „Wetten, dass ...?“ moderieren

Aufgrund der überaus erfolgreichen Jubiläumsshow von „Wetten, dass...?“ im vergangenen Jahr 2021 hat sich das ZDF dazu entschlossen, 2022 und 2023 jeweils eine Ausgabe der Kult-Show zu senden. Mit dabei sind wie üblich Thomas Gottschalk und Michelle Hunziker (45) als Moderatoren.

Das ist laut Thomas Gottschalk aber nicht genug, er hat „große Lust“, die Sendung öfter zu moderieren. „Ich bin ‚open end‘ dabei, wenn sich das ZDF und der liebe Gott einig sind“, so der Moderator. Über die diesjährigen Promi-Gäste bei „Wetten, dass ...?“ sind viele übrigens enttäuscht.

Allerdings besagt ein knallharter Vertrag zwischen dem ZDF und Thomas Gottschalk, dass er einige Wochen vor der Ausstrahlung von „Wetten, dass...?“ in keinem anderen TV-Format zu sehen sein darf. Aus diesem Grund wird Thomas Gottschalk erneut bei seiner RTL-Show „Denn sie wissen nicht, was passiert“ ausfallen.

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