Konzeptänderung

ARD ändert TV-Programm: Doku-Sendung wird 2023 rausgeworfen

Die ARD baut ihr TV-Programm regelmäßig um. Ab Januar 2023 müssen sich Zuschauer auf eine komplett neue Struktur am Montagabend einstellen.

Dortmund – Kurzfristige Programmänderungen sind in der ARD derzeit nichts Ungewöhnliches. Erst kürzlich schmiss der Sender aus einem traurigen Grund das Programm um. Nun hat die ARD eine geplante Neuerung angekündigt. Ab 2023 soll das TV-Programm an einem Wochentag komplett neu strukturiert werden.

ARD plant Programm-Revolution: TV-Sender startet neue Formate am Montagabend

ARD-Zuschauer müssen sich ab Januar auf einen völlig neuen Montagabend einstellen, wie Fernsehserien.de berichtet. Der Sender streicht die Formate „Die Story im Ersten“ und „Geschichte im Ersten“. Ganz verzichten müssen die Fans auf diese Themen jedoch nicht. Als Ersatz ruft der Sender die Marken „ARD Story“ und „ARD History“ ins Leben (mehr Promi- und TV-News bei RUHR24).

Auch ein ganz neues Format wollen die Verantwortlichen im TV-Programm etablieren. Unter dem Label „ARD Wissen“ laufen ab Januar verschiedene Wissensdokumentationen im Ersten. Bisher war „ARD Wissen“ nur in der Mediathek präsent. Am 9. Januar um 22.50 Uhr startet das Format auch im Fernsehprogramm. Der Sendeplatz nach den Tagesthemen soll dann von der Doku-Reihe besetzt werden.

ARD-Zuschauer erwartet neues TV-Programm am Montagabend

Auch das Format „ARD History“ soll am 9. Januar starten. Um 23.35 Uhr bietet das Erste seinen Zuschauern jeden Montag eine Geschichtsdokumentation. Zuletzt zeigte die ARD am Montagabend meist „Die Story im Ersten“. Das Nachfolge-Format „ARD Story“ soll ebenfalls im neuen Jahr starten, wann genau stehe allerdings noch nicht fest. Fans müssen sich jedoch auf verschiedene Sendeplätze einstellen.

Zusätzlich zu den neuen Dokumentationsformaten gibt es auch bei einer erfolgreichen Talkshow eine große Änderung. Das Format „Hart aber fair“ bekommt einen neuen Moderator. Ab dem 9. Januar führt Louis Klamroth (32) montags um 21.45 Uhr durch die politische Sendung.

Die ARD plant eine Programm-Revolution am Montag.

Neues Konzept soll ARD-Mediathek und TV-Sender stärker verbinden

Mit der neuen Programmstruktur will die ARD eine stärkere Verbindung zwischen dem linearen TV-Programm und der ARD-Mediathek schaffen. Das sagte ein Sendersprecher gegenüber Fernsehserien.de. Darüber hinaus sollen die neuen Formate auch stetig weiterentwickelt werden.

Die ARD schraubt derzeit kräftig am Programm. Dabei wird auch vor etablierten Sendungen nicht zurückgeschreckt. Ein langjähriges Nachrichtenformat im Ersten soll im kommenden Jahr eingestellt werden. Mit der TV-Revolution am Montagabend will der Sender nun einen weiteren Schritt gehen.

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