Spezial-Sendung

ARD-Star ist tot: Sender ändert kurzfristig TV-Programm

Fred Fussbroich ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Zu Ehren des ersten Reality-Stars in Deutschland hat der WDR eine Sondersendung eingeplant.

Deutschland – Fred Fussbroich gilt als erster Reality-Star Deutschlands. Vor knapp 30 Jahren flimmerte die erste Folge seiner TV-Show „Die Fussbroichs“ im ARD-Sender WDR über die Bildschirme – und stellte damit die Weichen für viele weitere Reality-Stars und Sternchen. Die Sendung begleitete das Leben der Kölner Arbeiterfamilie Fred, Annemie und Frank Fussbroich. Oberhaupt Fred Fussbroich ist jetzt gestorben.

TV-SendungDie Fussbroichs
SenderWDR
Erscheinungsdatum1989–2003

ARD-Star Fred Fussbroich ist tot: TV-Programm im WDR wird kurzfristig geändert

Obwohl schon seit 2003 Schluss ist mit den „Fussbroichs“ im WDR, ist die Kölner Kult-Familie auch im Jahr 2022 noch vielen TV-Zuschauern ein Begriff – nicht zuletzt, weil Sohnemann Frank Fussbroich auch heutzutage noch mit Auftritten bei „Big Brother“ und dem „Sommerhaus der Stars“ von sich reden macht.

In der Nacht von Montag (17. Oktober) auf Dienstag (18. Oktober) ist Vater Fred Fussbroich nun im Alter von 82 Jahren gestorben. Das geht aus einem Facebook-Post von Sohn Frank hervor. Der WDR hat jetzt zu Ehren des verstorbenen Kult-TV-Stars eine Programm-Änderung bekannt gegeben.

Der ARD-Sender zeigt am Donnerstag (20. Oktober) kurzfristig mehrere Folgen der legendären Reality-Show „Die Fussbroichs“. Ab 23:30 Uhr laufen die Episoden „Verliebt, verlobt, Tapetenwechsel“ (1991), „Spritztour“ (1994), „Die Herrenkommode“ (1998) und „Komedonen“ (1999). 

ARD-Star ist tot: Sender ändert kurzfristig TV-Programm

Die Doku-Soap „Die Fussbroichs“, die von 1989 bis 2003 bei dem ARD-Sender WDR ausgestrahlt wurde, begleitete die Kölner Familie in ihrem ganz normalen Alltag. Zum Beispiel bei der Fahrt in den Urlaub, an Weihnachten oder auch bei Freds letzter Schicht als Schlosser (mehr Promi-News auf RUHR24 lesen).

Der ARD-Sender WDR hat sein TV-Programm wegen einem Todesfall geändert.

Ursprünglich war eine WDR-Regisseurin auf die Familie gestoßen, um zu porträtieren, mit welchem Überfluss an Spielzeug Kindern in den 80er- und 90er-Jahren aufgewachsen sind. Schnell konnte die Familie jedoch mit ihrem ganz eigenen, kölschen Charme überzeugen und wurde schlussendlich in 100 Folgen und 17 Staffeln von der ARD mit der Kamera begleitet. Autorin und Regisseurin Ute Diehl erhielt 1992 sogar den Grimme-Preis für „Die Fussbroichs“.

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