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Bundestagswahl 2021 in Frankfurt: Alle Ergebnisse im Detail – Wer gewinnt dazu, wer verliert?

Wie wählt Frankfurt? Wir zeigen es Ihnen – im Detail.
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Wie wählt Frankfurt? Wir zeigen es Ihnen – im Detail.

Wie stimmt Ihre Nachbarschaft in Frankfurt ab? Wir zeigen die Ergebnisse der Bundestagswahl im Detail – aus den Frankfurter Wahlbezirken und Stadtteilen.

Frankfurt - Der Frankfurter Norden wählt mehrheitlich schwarz, auch im Frankfurter Süden hat die CDU* für gewöhnlich bei Wahlen die Nase vorn, die SPD* punktet vor allem im Osten. Und die Direktmandate der beiden Wahlkreise 182 und 183 gehen seit vielen Jahren an die Christdemokraten – eigentlich. Doch bei der Bundestagswahl 2021* in Frankfurt am Main ist fast alles anders. Wenn Sie sehen wollen, wo die jeweiligen Parteien gewonnen haben, liegen jetzt auch alle Ergebnisse für die 11.000 Gemeinden in Deutschland* vor.

Nach Auszählung eines Großteils der Frankfurter Wahlbezirke zeichnet sich ab, dass die CDU am Main ein Debakel erlebt. Beide Direktmandate scheinen futsch, im Wahlkreis 182 (Frankfurt I) hat SPD-Kandidat Armand Zorn die Nase vorn, den Wahlkreis 183 (Frankfurt II) kann der Grünen-Politiker Omid Nouripour* für sich entscheiden.

Bundestagswahl 2021: Alle Ergebnisse im Detail auf unseren Frankfurt-Karten

Hier schauen wir genauer hin: Unsere Ergebnis-Karten zeigen im Detail, wie Frankfurt bei der Bundestagswahl 2021 in den Urnen-Wahlbezirken, also den Wahllokalen, abgestimmt hat – und wie in den Stadtteilen. Dabei stellen wir die Bundestagswahlergebnisse jeweils getrennt nach Erst- und Zweitstimmen dar.

Die Färbung der Karten zeigt auf einen Blick, welche Partei im jeweiligen Wahlbezirk oder Stadtteil stärkste Kraft geworden ist. Mit einem Klick oder Fingertipp auf einen Wahlbezirk beziehungsweise einen Stadtteil sehen Sie alle Ergebnisse, die Wahlbeteiligung sowie den Stand der Auszählung in Frankfurt.

Bundestagswahl 2021 in Frankfurt: Ergebnisse in den Wahlbezirken

In Frankfurts Westen, in der Mitte und – wenig überraschend – im Osten der Stadt dominiert Rot, der traditionell schwarze Norden bleibt teilweise schwarz, auch im Nordosten und Süden gehen Wahlbezirke an die CDU. Die Mitte Frankfurts, auch dies nicht ungewöhnlich, ist grün – diesmal aber mit einem einzelnen gelben Fleck bei den Erststimmen. So sieht die nach siegreichen Parteien eingefärbte Karte der Frankfurter Wahlbezirke nach der Bundestagswahl 2021 aus.

Die beiden SPD-Direktkandidaten Kaweh Mansoori und Armand Zorn erobern zusammen 233 Urnen-Wahlbezirke, 77 Wahlbezirke gehen an die Grünen Omid Nouripour und Deborah Düring. Die CDU-Bewerberin Bettina Wiesmann und ihr Parteikollege Axel Kaufmann können 64 Wahlbezirke für sich verbuchen – für den Einzug in den Bundestag per Direktmandat reicht das nicht. Beide Frankfurter Wahlkreise gehen für die CDU verloren.

Und dann ist da der Wahlbezirk Pfarramt Sankt Gallus (153-01) – der einzige, in dem mit Frank Maiwald ein FDP-Direktkandidat gewinnt ...

Betrachtet man die Zweitstimmen, so zeigen sich Frankfurts Wahlbezirke deutlich bunter. Die SPD siegt in 192 Wahlbezirken, die Grünen* entscheiden 131 Wahlbezirke für sich. Die CDU erreicht eine Mehrheit in 37 Wahlbezirken. Die FDP* gewinnt in 16 Frankfurter Wahlbezirken.

Bundestagswahl 2021 in Frankfurt: Ergebnisse in den Stadtteilen

Keine Überraschung: Im Stadtteil-Vergleich schneidet die CDU im nördlichen Nieder-Erlenbach mit 28,3 Prozent der Zweitstimmen am besten ab, die SPD holt ihr stärkstes Zweitstimmen-Ergebnis in der früheren Arbeitersiedlung Riederwald im Osten Frankfurts (33,6 Prozent) – beide Stadtteile sind jeweils langjährige Hochburgen der beiden Parteien.

Insgesamt kann die CDU die Wahl nach Zweitstimmen in nur vier Stadtteile für sich entscheiden. In 24 Stadtteilen hat die SPD die Nase vorn, 15 Stadtteile gehen an die Grünen, einer an die FDP – der einzige FDP-Sprengel in der Stadtteilkarte liegt in Westend-Süd.

Die Linke wird in vier Stadtteilen zweistellig (Riederwald – 11,9 Prozent, Gutleut/Bahnhofsviertel – 11,5 Prozent, Rödelheim – 10,7 Prozent und Bornheim – 10,2 Prozent). Die AfD* kommt nur in Sindlingen (10,3 Prozent) und in Sossenheim (10,1 Prozent) auf ein zweistelliges Ergebnis: Ihr schlechtestes Zweitstimmen-Ergebnis muss sie mit jeweils 2,7 Prozent in Westend-Nord und Nordend-West hinnehmen.

Bei den Erststimmen gehen 28 Stadtteile an die SPD, neun an die CDU, sieben an die Grünen.

Übrigens: Mehrere Frankfurter Stadtteile werden bei den Wahlergebnissen zusammen ausgewertet. So werden Gutleut und Bahnhofsviertel ebenso zusammengefasst wie Sachsenhausen-Süd und Flughafen.

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