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Der Juli ist im Gegensatz zum vorigen Monat extrem kalt. Die nächtlichen Temperaturen liegen weit unter 10 Grad. Es drohte sogar Frost. Das Sommer-Wetter ist vorbei. Am Donnerstag (11. Juli) gibt es für viele Orte im Ruhrgebiet zudem eine Gewitterwarnung

  • Nachts nur noch 2 Grad.
  • Wetter für Juli ist viel zu kalt.
  • Gewitterwarnung für zahlreiche Orte im Ruhrgebiet

Update, Donnerstag (11. Juli), 16.52 Uhr: Für zahlreiche Orte im Ruhrgebiet – Essen, Gelsenkirchen, Bottrop, Kreis Recklinghausen, Dortmund und Bochum – hat der Deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung ausgesprochen. Es treten Gewitter sowie Starkregen auf.

Erstmeldung, Dienstag (9. Juli): Was ist nur mit dem Wetter los? Nachdem es in der letzten Juniwoche in weiten Teilen Deutschlands überdurchschnittlich heiß war, startete der Juli eher frisch. In der ersten Woche des Honigmonats kühlte es sich von über 30 Grad auf nur noch 20 Grad ab. Und es wird noch kälter – vor allem nachts.

Frost im Juli – wo ist nur das Sommer-Wetter hin?

Am vergangenen Wochenende war es bereits deutlich kälter als die Tage zuvor. Vor allem der Samstag sorgte in Nordrhein-Westfalen für viel Regen und frischen Wind. Sommer-Wetter? Von wegen! Die freien Tage konnte man besser in der Wohnung verbringen.

Viele Leute fragen sich, vor allem weil es im Juni so heiß war, wann die warmen Temperaturen zurück kommen. Ein Blick auf den Wetterdienst verrät: Erst mal nicht. Stattdessen erwarten uns in Deutschland sehr kalte Nächte und eventuell Bodenfrost. Wie kann das im Juli sein?

Hier ist mit Frost zu rechnen

Im Laufe der Woche ist mit Temperaturen zwischen 17 und 20 Grad zu rechnen. Die Nächte kühlen sich zum Teil auf bis zu frische 5 Grad ab. Allein das ist für den Sommer-Monat Juli relativ ungewöhnlich. Doch damit nicht genug:

In den Mittelgebirgslagen in Deutschland sinken die Temperaturen auf fast schon winterliche 2 Grad ab. Frost in Bodennähe ist dabei laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes nicht ausgeschlossen. Zu den bekanntesten Mittelgebirgen zählt beispielsweise der Schwarzwald in Baden-Württemberg.

Im Laufe der zweiten Juli-Woche wird es – auch nachts – stufenweise wieder wärmer. Dabei sind im Südwesten Deutschlands bis zu 27 Grad drin, während es im Norden am Meer mit rund 20 Grad noch etwas frischer bleibt. Einziger Wermutstropfen: Der Regen lässt erst mal nicht nach. Die Pflanzen und Bauern wird das Wetter freuen.