Der Deutsche Wetterdienst warnt vor gefährlichem Glatteis auf den Straßen in NRW. Vor allem am Niederrhein und im westlichen Münsterland sollten die Menschen die Autos wenn möglich stehen lassen. „Bleiben Sie im Haus“, riet der Deutsche Wetterdienst am Samstagmorgen.

Update 8. Januar, 11.35 Uhr: Glatteis in Dortmund – Die Feuerwehr warnt vor Glatteis – hat bisher aber kein erhöhtes Einsatzaufkommen.

 Am gestrigen Samstag (7. Januar) verwandelte sich der Schnee im Laufe des Tages zu Glatteis auf den Bürgersteigen und der Straße. Glücklicherweise kam es zu keinem erhöhten Einsatzaufkommen aufgrund von Glatteis. Zur Sicherheit wurden gegen Abend weitere Rettungsdienstmittel in den Dienst genommen, die allerdings nicht zum Einsatz gekommen sind. Weiterhin besteht die Gefahr von Glatteis.

Dortmund – Die Warnung gilt zunächst bis 14.00 Uhr. In dieser Zeit sei mit Sprühregen zu rechnen, der die Straßen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt eisglatt mache.

Auch in der Region von Münster über das Ruhrgebiet bis nach Köln und Aachen könne es Blitzeis auf den Straßen geben, warnten die Meteorologen. Im Sauerland, wo viele Wintersportler auf dem Weg zu den Pisten waren, sei die Gefahr hingegen geringer. Hier wird der meiste Neuschnee erwartet.
Gegen Ende des Wochenendes steigen die Temperaturen auf zwei bis vier Grad an und bleiben dann vorerst im Plusbereich. Am Samstag liegen die Temperaturen bei maximal einem Grad.  Die Nacht zum Freitag war die bislang kälteste in diesem Winter.

Wie entsteht Glätte?

Glätte entsteht durch Überfrieren oder Gefrieren von Wasser oder Schnee auf den Straßen. Auch festgefahrener Schnee, Schneematsch und Reif führen zu Straßenglätte. Besonders gefährlich ist Glatteis (oder Blitzeis). Das entsteht, wenn Regen oder Sprühregen auf einen gefrorenen Boden fällt. Glätte führt immer zu Behinderungen des Straßenverkehrs, wobei diese um so massiver sind, je verbreiteter die Erscheinung auftritt oder wenn zwar räumlich eng begrenzt eine Region mit hoher Verkehrsdichte betroffen ist. Besonders bei Glatteis ist auch der Schienenverkehr von den Beeinträchtigungen betroffen.

Ist Straßenglätte vorhergesagt, solltet ihr eure Fahrweise entsprechend anpassen. Wird vor Glatteis gewarnt, solltet ihr keine Fahrten mit dem Auto unternehmen und nach Möglichkeit das Haus nicht verlassen.

Gefährliche Wetterphänomene:

Glatteis wird durch Regen oder Sprühregen hervorgerufen, der auf gefrorenen Erdboden trifft und sofort vereist.

Eisglätte entsteht, wenn Schmelzwasser und Pfützen gefrieren. Sie kommt oft überraschend, denn unmittelbar vorher muss kein Niederschlag gefallen sein.

Eisregen ist ein überwiegend aus Eiskörnern bestehender Niederschlag. Auch UNTERKÜHLTER REGEN, der den Boden beim Auftreffen sofort mit einem Eispanzer – dem Blitzeis – überzieht, wird so bezeichnet.

Blitzeis bildet sich, wenn Schneekristalle auf dem Weg zur Erde in wärmeren Luftschichten zu Regen werden und später auf Frostboden fallen. Blitzeis ist kein meteorologischer Fachbegriff.

Schnee und Reif machen Straßen rutschig, wenn sie festgefahren auf dem Asphalt liegen. Geschmolzener Schnee kann auch glatt werden, wenn er auf der Straße wieder anfriert.

Dortmunder Schnee-Bilder aus dem Netz

Good morning *•*

Ein von Carolina Sousa Tavares (@carolina_st_) gepostetes Foto am

.. da ist der Morgen doch gleich noch mal schöner #dortmund #endlichschnee #schönerwintertag #gemütlichzuhause

Ein von Daniela Tröppner (@danitroepp) gepostetes Foto am