Bild: dpa

Fünf Tage lang wurde ein 55-Jähriger aus Mönchengladbach vermisst, dann wird er in Hamburg gefunden. Wie er dort hingekommen ist, weiß er nicht. Fest steht aber: Er war zeitweise in Dortmund.

Am Morgen des 24. Januar machte sich Jürgen N. aus Mönchengladbach wie jeden Tag auf den Weg zur Arbeit. Er stieg in sein Auto und fuhr davon. Der Wagen wird später an der B 230 in Liedberg gefunden. In ihm befinden sich N.s Handy, sein Autoschlüssel und seine Tasche. Von N. selbst fehlt jede Spur.

Bis zum 28. Januar. Fünf Tage nach seinem Verschwinden wird N. in Hamburg vom einer Passantin entdeckt. Er ist verwirrt und hat Schmerzen in der Brust. Und: Er kann sich nicht erinnern, wie er nach Hamburg gekommen ist.

Diese Geschichte hat N.s Sohn nun auf Facebook öffentlich gemacht. Er befürchtet ein Gewaltverbrechen und hofft auf Zeugen, die seinen Vater auf dem Weg nach Hamburg gesehen haben.

55-Jähriger Vermisster war wohl auch in Dortmund

Dieser Weg führe den 55-Jährigen wohl auch nach Dortmund. Denn in seiner Jacke fand die Polizei einen Kassenbon aus einem Dortmunder Rewe-Markt – vom Tag des Verschwindens.

****Update: 9.2.2019 ****Hilfe bei der Aufklärung **************************Hallo zusammen,im Zeitraum vom…

Gepostet von Patrick Ni am Sonntag, 10. Februar 2019

Mitlerweile hat N.s Sohn den Tag teilweise nachkonstruiert. Fest steht, dass er sich am 24. Januar an folgenden Orten in Dortmund aufgehalten hat:

  • Gast-Haus in der Rheinischen Straße
  • Hauptbahnhof
  • Wohnungslosen-Heim in der Unionstraße

Sein Vater sei 1,80 Meter groß und habe am Tag seines Verschwindens eine schwarze kurze Jacke, einen weinroten Pullover, eine dunkelblaue Jeans, schwarze Schuhe und eine Brille getragen.

Aktuelle Top-Themen:

„Jeder Hinweis und jeder Tipp kann für uns wichtig sein, nur so können wir den mysteriösen Fall klären“, schreibt N.s Sohn auf Facebook. „Bitte schreibt uns und meldet eure Hinweise der Polizei.“