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Anders als die meisten anderen Challenges, macht #trashtag richtig viel Sinn. Denn bei der Challenge räumen Menschen vermüllte Orte auf und posten ihre Erfolgserlebnisse auf Instagram oder Twitter.

#birdboxchallenge, #icebucktechallenge, #hotwaterchallenge, #tidepodchallenge, #kikichallenge, #fortnitechallenge – und wie sie sonst noch alle heißen. Das Netz quillt über von mehr oder weniger sinnfreien Challenges, mit denen sich User auf Instagram, Twitter und Co. beschäftigen.

#trashtag: Müll sammeln, statt Freunde verbrühen

Nach all den Challenges, die meist nicht mehr zur Folge hatten, als Teenager mit Verbrennungen, Erfrierungen oder Vergiftungen zurück zu lassen, gibt es nun einen neuen Trend: Die #trashtag Challenge.

Auch 9GAG schwemmt uns immer mehr Vorher-Nachher-Bilder von Menschen aufs Smartphone, die vermüllte Orte aufgeräumt haben. Und so sieht das dann aus:

Manchmal werden sogar wahre Wunder vollbracht:

Dabei muss nicht gleich ein ganzer Strand aufgeräumt werden. Auch Beete in Städten oder Parks sind oft voller Müll. Bei einem anderer Trend, dem Plogging – einer Kombination aus Joggen und Müll sammeln – sammeln die Menschen alles an Müll auf, was sie im vorbeilaufen finden.

Challenge ist nicht neu

Die Idee hinter der Aufräum-Challenge ist nicht neu. Wie der Stern berichtet, hatte der Outdoor-Ausrüster UCO bereits 2015 User dazu aufgerufen, bei Aufräum-Aktionen mitzumachen. Doch erst in den vergangenen Wochen geht die #trashtagChallenge so richtig durch die Decke. Auch die deutsche Bloggerin Louisa Dellert räumt auf Instagram regelmäßig mit auf.

Aktuelle Top-Themen:

Dabei erinnert das Ganze auch ein wenig an die 10-Years-Challenge, die vor allem von Promis wie Heidi Klum benutzt wurde, um auf ein drängendes Problem aufmerksam zu machen: die Umweltverschmutzung und den Klimawandel.