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Was wird noch gleich an Pfingsten gefeiert? Immer mehr Menschen in Deutschland wissen das scheinbar nicht mehr – und fragen Google nach Rat.

  • Mehr als 100.000 Suchanfragen bei Google zur Bedeutung von Pfingsten
  • „Pfingsten“ am Sonntag (9. Juni) auf Platz eins der gesuchten Wörter

Dass sich die deutsche Gesellschaft immer weiter von den verschiedenen Religionen entfernt, ist kein neues Phänomen. Immerhin 37 Prozent der Bevölkerung gehören offiziell keiner Religionsgemeinschaft mehr an. Damit stellen sie die größte Gruppe dar – gefolgt von katholischen (28 Prozent) und evangelischen (26 Prozent) Christen.

Durch diese Entwicklung verlieren die kirchlichen Feiertage immer mehr ihre eigentliche Bedeutung. Ob das gut oder schlecht ist muss jeder für sich selbst beurteilen.

Pfingsten: Wofür steht der Feiertag?

Fest steht aber: Viele Deutsche wissen nicht mehr, was an kirchlichen Feiertagen eigentlich gefeiert wird. Aktuell wird das am Beispiel der Pfingsttage deutlich.

Denn die Suchanfragen bei Google zeigen: Mehr als 100.000 mal wurde am Pfingstsonntag bei der Suchmaschine nach „Pfingsten Bedeutung“ gesucht. „Was ist Pfingsten?“ kommt immerhin noch auf 20.000 Suchanfragen.

Google Suchanfragen: Bedeutung von Feiertagen ganz oben

Sogar 200.000 Mal suchten Internetnutzer nach dem Stichwort „Pfingsten“ – und einige davon sicher auch nach dessen Bedeutung.Damit stand das Suchwort am Sonntag (10. Juni) gemeinsam mit „Nations League“ auf Platz eins der deutschen Google-Suchanfragen.

Die Antwort auf die Frage nach der Bedeutung des Feiertags sollte für alle, die als Kind im Religionsunterricht aufgepasst haben, nicht allzu schwer sein: An dem Feiertag feiern Christen den Heiligen Geist. Der soll am Pfingstfest die Jünger Christi erreicht haben, woraufhin sie den christlichen Glauben in die ganze Welt trugen.

Aktuelle Top-Themen:

Egal ob ihr wisst, wofür Pfingsten steht: Eine gute Gelegenheit für ein paar freie Tage ist das Fest auf jeden Fall. Außerdem laufen an dem Wochenende stets gute Filme im TV. Und auch Probleme gibt es um den Feiertag in jedem Jahr – vor allem auf den Straßen.