Bild: Swen Pförtner

Am Sylvenstein in Bayern haben sich am Donnerstag und Freitag (17. Mai) schlimme Szenen abgespielt. Ein 23-jähriger Motorradfahrer kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben – die Polizei fand ihn jedoch erst am nächsten Morgen.

Wie der Merkur berichtet, war der junge Mann am Donnerstag (16. Mai) gegen 14 Uhr mit seiner Honda weggefahren, um eine kurze Runde um den Sylvenstein-See zu fahren. Als der 23-Jährige aus Reichersbeuern am Abend jedoch nicht zurückkehrte, verständigten die Eltern die Polizei.

Gemeinsam mit den Beamten fuhren die Angehörigen die Strecke ab – zunächst jedoch ohne einen Hinweis auf den 23-Jährigen.

Polizei findet kaum erkennbare Unfallstelle am Sylvenstein

In den Morgenstunden am Freitag verstärkte die Polizei dann ihre Suchmaßnahmen und veranlasste eine Handypeilung. Gegen 9.25 Uhr entdeckten Angehörige und Polizei fast zeitgleich die Unfallstelle an der B13 nahe der Überführung des Isar-Radwegs in Richtung Sylvenstein.

Die Polizei vermutet, dass der Motorradfahrer auf dem Weg in Richtung Sylvensteinsee die Kontrolle über sein Motorrad verloren hat. Anschließend soll er nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen mehrere Bäume geprallt sein.

Hinweise auf eine Fremdbeteiligung gibt es laut der Polizeiinspektion Bad Tölz nicht.