Bild: René Werner

Sturmtief „Eberhard“ fegte am Sonntag (10. März) über NRW hinweg. Der Sturm forderte ein Todesopfer im Hochsauerlandkreis. Ein Autofahrer wurde während der Fahrt von einem Baum erschlagen.

Update, 11. März (Montag), 8.35 Uhr: Noch am Sonntagabend wurde bekannt, dass Sturm Eberhard ein Todesopfer gefordert hat. Einem 47-jährigen Mann aus dem Hochsauerlandkreis krachte ein Baum aufs Auto. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

In Bochum hat ein Baum eine Feuerwehrfrau getroffen, teilten ihre Kameraden mit. Die Frau verletzte sich aber nur leicht.

In Köln mussten Einsatzkräfte eine eingeklemmte Person unter einem Baum befreien. Außerdem wurde in Köln ein Notarztfahrzeug von Dachziegeln getroffen.

Update, 11. März (Montag), 06.25 Uhr: Nachdem der Bahnverkehr am Sonntagnachmittag in ganz NRW eingestellt wurde, fahren die Züge heute wieder. Allerdings kommt es aufgrund des Unwetters zu massiven Problemen. Züge halten teilweise nicht überall.

Update, 10. März (Sonntag), 21.30 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt noch bis Montag, (11. März), 18 Uhr vor Windböen. Sie treten mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometer anfangs aus westlicher, später aus nordwestlicher Richtung auf. In Schauernähe muss mit Sturmböen bis 70 Stundenkilometern gerechnet werden.

Update, 10. März (Sonntag), 20.16 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst verlängert die Warnung vor schweren Sturmböen bis Mitternacht. Auch am Abend muss noch mit starken Orkanböen gerechnet werden.

Update, 10. März (Sonntag), 19.49 Uhr: Wie die Deutsche Bahn auf Twitter mitteilt, wird der Betrieb der S-Bahn und der des Regionalverkehrs in NRW bis Betriebsschluss eingestellt.

Wie es am Montag weitergeht, ist bisher unklar. Die Mitarbeiter seien dabei, die „Lage zu sondieren“. Man wolle die Angestellten nicht gefährden. Der Fernverkehr könnte vereinzelt fahren.

Update, 10. März (Sonntag), 19.13 Uhr: Wie die Zeit berichtet, ist ein Autofahrer im Hochsauerlandkreis durch Sturm Eberhard ums Leben gekommen. Ein entwurzelter Baum stürzte während der Fahrt auf das Auto des Mannes. Für den 47-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

Update, 10. März (Sonntag), 19.03 Uhr: Sturmtief Eberhard hat ein Todesopfer gefordert. Ein 47-Jähriger wurde von einem Baum erschlagen. Das berichtet DerWesten.

Wie ein Sprecher per Twitter mitteilt, ist auch die Haltestelle Flughafen Düsseldorf von den Auswirkungen durch das Sturmtief betroffen. Reisende sollen sich bei der Bahn informieren, ob die Züge Richtung Flughafen am Sonntag und auch noch am Montag fahren. Flugausfälle sind bisher nicht bekannt.

Update, 10. März (Sonntag), 17.13 Uhr: Bei der Feuerwehr Essen gingen bis Sonntagnachmittag 130 Feuerwehr-Einsätze ein. Am Hauptbahnhof drohen Teile der Fassade herabzufallen. Der Vorplatz ist gesperrt.

Der umgestürzte Baum an der Schwanenbuschstraße in Essen-Huttrop beschädigte laut WAZ sechs Autos.

Update, 10. März (Sonntag), 17.02 Uhr: Allein in Bochum rückte die Feuerwehr bereits mehr als 40 Mal wegen Sturmschäden aus. Die meisten Einsätze gab es wegen umgestürzter Bäume und abgedeckter Dächer.

Update, 10. März (Sonntag), 16.38 Uhr: Wie die Deutsche Bahn auf Twitter mitteilte, wird nun auch der S-Bahn und Regionalverkehr in ganz NRW aufgrund des Sturms derzeit komplett eingestellt. Auch der Fernverkehr wurde bereits eingestellt.

Update, 10. März (Sonntag), 16.12 Uhr: In Essen hat das Sturmtief „Eberhard“ einen kompletten Baum entwurzelt. Laut WAZ demolierte der Baum mehrere Autos.

Die Essener Feuerwehr war am Nachmittag bereits in 70 Einsätzen tätig. Auch die Freiwillige Feuerwehr ist seit dem Mittag in erhöhter Alarmbereitschaft.

Update, 10. März (Sonntag), 15.43 Uhr:
Die Deutsche Bahn stoppt wegen Sturmtief „Eberhard“ den Fernverkehr und Teile des Regionalverkehrs in ganz Nordrhein-Westfalen. Die Züge würden nun am nächsten Bahnhof gestoppt, sagte ein Bahnsprecher am Sonntag.

Update, 10. März (Sonntag), 15:32 Uhr: Wie die DB Regio über Twitter soeben mitteilte, ist die Störung am Stellwerk in Essen nun wieder aufgehoben.

Update, 10. März (Sonntag), 15.29 Uhr: Bei den unten genannten Zügen kommt es zu Verspätungen und Teilausfällen. Der Grund ist eine Störung am Stellwerk in Essen. Die Deutsche Bahn rät, die Verbindung vor der Abfahrt zu überprüfen.

Betroffen sind folgende Züge und S-Bahnen: S 9, S 6, S 3, S 2, S 1, RE 1, RE 2, RE 6, RE 42

Störungen gibt es zudem bei dem RE 4 und der S 8 wegen einer Störung an einem Stellwerk in Wuppertal-Oberbarmen. Zur Dauer der Störung gibt es keine Infos.

Update, 10. März (Sonntag), 14.30 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat wegen für weite Teile in NRW die zweithöchste Unwetter-Warnstufe herausgegeben. Sturmtief „Eberhard“ fegt mit Windstärke 11, teilweise mit Stärke 12 über NRW, teilte der DWD am Sonntagmittag mit.

In NRW rückten Polizei und Feuerwehr zu Hunderten Einsätzen aus. In Bochum und Dinslaken begruben Bäume geparkte Autos unter sich, in Bonn kippte ein Baum gegen ein Haus. Im Münsterland deckten Sturmböen ein Hausdach ab.

Baum stürzte auf A 40 bei Bochum

Auf der A40 stürzte bei Bochum ein Baum auf die Fahrbahn und verursachte einen Stau. An der Autobahn 44 fielen Äste auf die Fahrbahn. Ein Baum stürzte auf die Bahnstrecke zwischen Aachen und Mönchengladbach und blockierte sie mehrere Stunden lang.

Die Zoos und Tierparks in Dortmund, Wuppertal und Hamm sollten am Sonntag sicherheitshalber geschlossen bleiben. Die Bahn warnte am Sonntag vor Problemen im Regionalverkehr.

Erstmeldung, Sonntag (10. März): Bei der Deutschen Bahn kommt es bislang zu einer Umleitung. Der RE 4 ab Aachen Hauptbahnhof fährt heute über Köln nach Düsseldorf. Auf der Strecke liegt ein Baum im Gleis.

Wegen des Sturms schließt der der Grugapark in Essen am frühen Nachmittag. Damit fällt der letzte Tag des „Parkleuchtens“ aus.

Aktuelle Sturm-Meldungen:

Auch der Westfalenpark bleibt am heutigen Sonntag geschlossen.