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In der thailändischen Hauptstadt Bangkok herrscht dicke Luft – im wahrsten Sinne des Wortes. Wegen des andauernden Smogs bekamen jetzt sogar viele Schüler mehrere Tage schulfrei. Zu extrem ist die Luftverschmutzung – der Aufenthalt im Freien gilt in Bangkok als ungesund.

Die Stadtverwaltung ordnete jetzt an, dass der Unterricht an mehr als 400 staatlichen Schulen eingestellt wird. Eine ganze Woche sollen zehntausende Schüler der thailändischen Hauptstadt zuhause bleiben.

Ganz Asien leidet unter Smog

Wie CNN berichtet, hat nicht nur Thailand ein großes Problem mit der Luftverschmutzung. Auch Südkorea, China, Indien und Hong Kong leiden darunter.

In China werden regelmäßig Sichtweiten in Städten von unter 200 Metern gemeldet. Manchmal können die Bewohner der größeren Städte gerade einmal 50 Meter weit blicken.

In Bangkok leiden mehr als acht Millionen Einwohner schon seit Jahresbeginn unter der extrem schlechten Luft. Experten sind der Meinung, dass vor allem Auto-Abgase schuld sind.

Schuld sind auch uralte Diesel-Fahrzeuge

Auf den Straßen der thailändischen Hauptstadt Thailands herrscht ständig Stau. Außerdem sind dort tausende uralter Diesel-Busse unterwegs.

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Seit einigen Tagen wird vielerorts Wasser gesprüht, um die Luft zu verbessern. Wie auch in China oder Südkorea sind immer mehr Thais mit Atemschutzmasken unterwegs.

Die Luftqualität in der Stadt ist inzwischen so schlecht, dass Grenzwerte, ab denen ein Aufenthalt im Freien als ungesund gilt, immer wieder überschritten werden. Das gilt ab einem Index-Wert von 150. Am Mittwoch (30. Januar) lag der Wert bei 183.