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Ein Junge (3) ist am S-Bahnhof Jungfernstieg in der Hamburger Innenstadt zwischen eine stehende S-Bahn und die Bahnsteigkante gerutscht.

  • Der Vorfall ereignete sich am Jungfernstieg in Hamburg, der Edel-Einkaufsmeile an der Binnenalster.
  • Passanten hatten rechtzeitig die Notbremse gezogen.

Der Junge sei am Samstagabend (10. August) beim Einsteigen in den Zug aus seinem Kinderwagen gefallen und in die Lücke geraten, bestätigte ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag.

Fahrgast zog die Notbremse am Jungfernstieg in Hamburg

Ein Fahrgast habe die Notbremse gezogen. Die Eltern hätten ihren Sohn wieder zurück auf den Bahnsteig gezogen. Das Kind sei „mit dem Schrecken davon gekommen“ und „weitestgehend unverletzt“ geblieben, sagte der Bundespolizeisprecher weiter. Nähere Angaben zur Ursache gab es zunächst nicht. Zuvor hatte der NDR berichtet.

Der Jungfernstieg, an dessen S-Bahn-Station sich der Vorfall ereignet hatte – wird von vielen Hamburgern als „Herz der Stadt“ bezeichnet. Er befindet sich am Rande der Binnenalster.

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Vorfall in Hamburg ging glimpflich aus

Der Vorfall in Hamburg ereignet sich in einer sensiblen Zeit in Deutschland. Erst kürzlich war ein Junge (8) gestorben, als er von einem Zug überrollt wurde. Ein Mann hatte das Kind auf die Gleise geschubst. Zuvor war eine Frau in Voerde (NRW) – ebenfalls geschubst – von eine Zug erfasst in getötet worden.

Der Vorfall in Hamburg geschah allerdings ohne Fremdeinwirkung und ging am Ende glimpflich aus.