Bild: San Diego Natural History Museum/dpa

Eine vermeintliche Riesenspinne hat am Dienstag (10. September) für einen Einsatz der Polizei gesorgt. Ein Mann aus Biedenkopf in Hessen hatte die Entdeckung in seinem Garten gemacht.

  • Ein Mann entdeckte die vermeintliche Riesenspinne auf seinem Grundstück und rief die Polizei.
  • Die Polizisten in Biedenkopf konnten dann aber schnell Entwarnung geben.
  • Bei der „Spinne“ handelte es sich lediglich um eine Gummi-Krake.

„Riesenspinne“ in Biedenkopf sollte 15 bis 20 Zentimeter Durchmesser haben

Diesen Einsatz vom Dienstagnachmittag wird die Polizei in Biedenkopf bei Marburg sicher nicht so schnell vergessen. Allerdings nicht, weil der Anblick einer Riesenspinne sich so sehr in ihr Gedächtnis eingeprägt hat. Aber der Reihe nach.

Gegen 17.30 Uhr ging bei der Polizeistation in Biedenkopf der Anruf eines Mannes ein. Er berichtete davon, eine Riesenspinne auf seinem Grundstück entdeckt zu haben und bat die Polizisten um Hilfe. Der Anrufer gab außerdem an, dass das Tier zwischen 15 und 20 Zentimeter groß sei.

Die Beamten reagierten und sprachen telefonisch das weitere Vorgehen mit Experten ab. Eine Streife machte sich unterdessen auf den Weg, um sich vor Ort selbst ein Bild zu machen.

Vermeintliche Riesenspinne landet im Müll

Das Rätsel und die Aufregung um die vermeintliche Riesenspinne lösten sich daraufhin schnell auf. „Schnell war klar, dass es sich bei dem möglicherweise gefährlichen Exemplar um eine arg ramponierte Krake aus Gummi handelt“, heißt es von der Polizei.

So sah die „Riesenspinne“ aus Gummi aus. Foto: Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf

Wie das Spielzeug, das für den Mann auf den ersten Blick wie eine große Spinne aussah, auf dem Grundstück gelandet war, konnten die Polizisten nicht klären. Nach Rücksprache mit dem Anrufer landete die Krake im Müll.