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Als vier Einbrecher am Sonntagabend (10. Februar) versuchten gewaltsam bei einer Familie in Landstuhl (Rheinland-Pfalz) einzubrechen, griff der Vater zu einem Küchenmesser und stach auf einen der Einbrecher ein. Dieser starb noch vor Ort an den Stichverletzungen.

Der versuchte Einbruch in das Haus einer amerikanischen Familien im beschaulichen Landstuhl, kostete einen der Täter das Leben, Als die Einbrecher am Sonntagabend versuchten gewaltsam in ein Haus einzudringen, trafen sie auf den Vater der Familie, die dort lebt.

Raubüberfall endete tödlich für Täter

Als die Einbrecher versuchten den 41-jährigen Familienvater in sein Haus zurück zu drängen, setzte sich dieser mit einem Messer zu wehr. Er stach auf einen der Täter ein und verletzte ihn schwer. Der 43-jährige Einbrecher flüchtete noch mit seinen Mittätern, verstarb dann aber auf einem Gehweg in der Nachbarschaft.

Eine Zeugin aus dem nahen Krickenbach meldete kurz nach dem versuchten Einbruch eine verletzte Person, die auf der Straße liegen würde.

Wie der Westen berichtet, hatten seine Mittäter ihn dort abgelegt, als sie erkannten, wie schwer der 43-Jährige verletzt worden war. Der Bruder des Getöteten, bat einen Zeugen, einen Notruf abzusetzen. Die herbeigerufenen Rettungskräfte versorgten den verletzten Mann zwar noch, trotzdem kam jede Hilfe zu spät.

Handelte Vater in Notwehr?

Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken und die Kriminalpolizei Kaiserslautern haben die Ermittlungen aufgenommen. Die beiden anderen Einbrecher flüchteten unerkannt. Der Bruder des Getöteten wurde festgenommen.

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Wie der Westen weiter berichtet, wird gegen den Vater der Familie ein Verfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge eingeleitet.

Der Vater und die Mutter wurden bei dem versuchten Raubüberfall leicht verletzt. Jetzt muss geklärt werden, ob der Familienvater – ein Zivilangehöriger der US-Armee – in Notwehr handelte. Die Kinder blieben unverletzt.