Bild: Evan Vucci/AP/dpa

Das Feuer in der Kathedrale Notre-Dame in Paris war gerade ausgebrochen, da gab der amerikanische Präsident Donald Trump den Feuerwehrleuten Ratschläge.

Der verheerende Brand in Paris hat am Montag (15. April) große Teile der Kathedrale Notre-Dame zerstört. Hunderte Feuerwehrleute versuchen seit dem frühen Abend, den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Dabei wäre es so einfach gewesen, glaubt man Donald Trump, Präsident der USA. Während andere Staatschefs ebenfalls Anteilnahme bekundeten, ließ sich Trump noch dazu hinreißen, den Feuerwehrleuten Tipps zu geben.

Trump gibt den Rettern Tipps

Seine (wenig hilfreiche) Lösung: Löschflugzeuge über die Notre-Dame fliegen lassen.

Dazu noch der Hinweis an die Retter: „Es muss schnell gehandelt werden!“

Häme für den Präsidenten

Auf Twitter sorgte das, trotz der ernsten Situation, für Spott und Häme:

Weil pusten nichts bringe, werde die Hilfe des „Weltherrschers“ dringend benötigt.

Blätter haken wäre auch eine Idee. Die hatte Trump zuletzt, als er vermeintlich clevere Ratschläge bei den Waldbränden in Finnland beisteuerte.

Auch Seitenhiebe gegen Trumps „Erfolge“ mit Casinos verkneifen sich die Kommentatoren auf Twitter nicht.

Ein Feuerwehrmann klärt auf

Im französischen Fernsehen hat ein Feuerwehrmann am Abend aufgeklärt, warum keine Helikopter oder Löschflugzeuge eingesetzt werden können, um die Notre-Dame zu löschen.

„Löschflugzeuge werden in der Regel bei Waldbränden eingesetzt und sind deshalb auch nicht in Paris stationiert“, sagte er dem Sender Paris24.

Außerdem sei die Struktur der Kathedrale recht fragil: „Wirft man so viel Wasser auf das Gebäude, könnte es zusammenbrechen.“

Aktuelle Top-Themen:

Zur Einordnung: Die sogenannten „Pompiers des Paris“ löschen bereits seit 1793 Feuer in der Stadt. Fast genau so lange – seit 1787 – gibt es auch die Vereinigten Staaten von Amerika.