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In Neuseeland hat es am Freitag (15. März) Angriffe auf zwei Moscheen gegeben. 49 Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Die Regierung spricht von einem Terrorakt.

Update, Freitag (15. März), 11:10 Uhr: Der mutmaßliche Täter soll den Angriff auf die erste Moschee gefilmt und ins Netz gestellt haben. Die neuseeländische Polizei bemüht sich aktuell darum die Verbreitung des Videos zu verhindern. Sie fordert die Öffentlichkeit auf, das Video nicht im Internet zu teilen. Auch Premierministerin Ardern unterstützte den Aufruf der Polizei. Sie erklärte, dass man so einem „Akt der Gewalt“ keinen Raum geben dürfe, wie es bei der dpa heißt.

Update, Freitag (15. März), 9:53 Uhr: Die Polizei bestätigte nun, dass sie vier Tatverdächtige festgenommen habe. Einer davon stehe aber vermutlich nicht in Verbindung mit den Angriffen. Einem anderen 20 Jahre alten Verdächtigen wird Mord vorgeworfen. Er wird Samstag (16. März) dem Richter vorgeführt. Der Zusammenhang zwischen den übrigen Tatverdächtigen und den Angriffen müsse noch geklärt werden. Sie sollen Schusswaffen getragen haben.

Update, Freitag (15. März), 9:22 Uhr: Die Polizei bestätigte jetzt, dass 49 Personen bei den Angriffen ums Leben gekommen sind. 48 weitere werden noch in Krankenhäusern behandelt. Nach neuesten Angaben wurden drei Tatverdächtige festgenommen.

Erstmeldung:

Am Freitag (15. März) hat es in der neuseeländischen Stadt Christchurch eine Reihe von Angriffen auf Moscheen gegeben. „Neuseeländische Medien sprachen von Angriffen von Schusswaffen während der Freitagsgebete“, wie es bei der Tagesschau heißt.

Mindestens 40 Menschen sollen getötet worden sein

Mindestens 40 Menschen sind bei den Angriffen getötet worden, wie die Premierministerin von Neuseeland Jacinda Ardern mitteilte.

Sie bezeichnete die Tat als einen Terrorakt und sprach von einer der „dunkelsten Stunden“ Neuseelands.

Mehrere Verdächtige festgenommen

Bei dem Täter soll es sich um einen rechtsextremen Australier handeln. Nach dem Angriff sollen mehrere Verdächtige festgenommen worden sein.

Aktuelle Top-Themen:

Die Polizei rief die Bevölkerung dazu auf, nicht nach draußen zu gehen und zum aktuellen Zeitpunkt vor allem keine Moschee zu betreten. Sowohl Moscheen als auch Schulen wurden geschlossen. Das Zentrum von Christchurch wurde gesperrt. mit dpa-Material