Bild: Andreas Gebert/dpa

Ein Online-Unternehmen verklagt den Rapper Kollegah. Und fordert eine Menge Geld. Der Rapper bestreitet die Vorwürfe des Unternehmens. Das steckt dahinter.

  • Rapper Kollegah soll einem Dresdner Unternehmen 250.000 Euro zahlen.
  • Er habe bei einem Vertrag rund um seine Marke „Deus Maximus“ eine Kündigungsfrist nicht eingehalten.
  • Die Verhandlung soll am Mittwoch vor dem Landgericht Düsseldorf stattfinden.

Rapper Kollegah soll Kündigungsfrist nicht eingehalten haben

Der Rapper Kollegah alias Felix Blume steht bald vor Gericht. Im Wesentlichen geht es um einen Vertrag zwischen ihm und einer Online-Handelsfirma.

Zwischen dem Dresdner Online-Unternehmen und Kollegah gab es Lizenzvertrag. Das Unternehmen habe die Produkte von Kollegahs Marke „Deus Maximus“ vertrieben und gleichzeitig sollte der Rapper die Produkte bewerben, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Soweit so gut.

2017 war dann Schluss mit Werbung von Kollegah

Ende 2017 soll der Rapper dann aufgehört haben, Werbung auf seinen Social-Media-Kanälen zu machen. Im Januar 2018 soll er dann ein anderes Unternehmen unterstützt haben. Dieses verkaufte ebenfalls die Marke „Deus Maximus„. Daher soll die Dresdner Firma auf ihren Produkten sitzen geblieben sein.

+++Farid Bang und Kollegah im Visier von Clan-Boss Arafat Abou-Chaker?+++

Dem Rapper wird vorgeworfen, nicht die vereinbarte Kündigungsfrist von acht Monaten eingehalten zu haben. Das sehen Kollegah und seine Anwälte etwas anders. Man habe die Zusammenarbeit einvernehmlich beendet.

Die Frage nach der Kündigungsfrist zwischen dem Unternehmen und dem Rapper

Auch was die Kündigungsfrist angeht, sind sich die beiden Seiten offenbar nicht einig. Von Seiten des Rappers heißt es, eine entsprechende Kündigungsfrist sei nie vereinbart worden.

Und das ist nicht die einzige Unstimmigkeit. Kollegah selber sei gar nicht der Vertragspartner. Dafür sei eines seiner Unternehmen zuständig. Das Gericht erklärt, dass einige der Vereinbarungen mündlich getroffen worden.

Kollegahs Verhandlung erfolgt in Kürze

Ob der Rapper zahlen muss, könnte sich schon am Mittwoch (11. September) entscheiden. Dann möchte das Düsseldorfer Landgericht über die Unstimmigkeiten verhandeln. Es bleibt abzuwarten, ob der Rapper die 250.000 Euro Schadensersatz an das Unternehmen zahlen muss.

Der Rapper ist bekannt für Schlagzeilen. So zum Beispiel noch im August in Dortmund. Der Rap-Star soll für einen Polizei-Einsatz in Dortmund gesorgt haben. Außerdem gab es in der Shisha-Bar des Rappers, kurz nach der Eröffnung eine Razzia. mit dpa-Material