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Die Kieler Förde hat seit einigen Wochen einen ungewöhnlichen Gast: Ein Delfin taucht immer wieder in der Schwentinemündung auf. Inzwischen ist das von Fans mit dem Spitznamen „Schwenteeny“ getaufte Tier immer zutraulicher.

Was genau der Meeressäuger im Sinn hat, weiß noch keiner. Allerdings verhalte er sich etwas auffällig, so ein Sprecher der Wasserschutzpolizei: „Er schwimmt immer im Kreis.“

Ein Fotograf aus Kiel postete bei Instagram bereits ein Bild eines Delfins. Seiner Aussage zufolge soll es sich dabei um den Ostsee-Delfin handeln.

Vom Wasser aus beobachtete am Dienstagnachmittag (14. Mai) auch ein Kajak-Fahrer den Delfin. „Ich habe das Gefühl, er wird immer zutraulicher“, sagte der Wassersportler.

Kiel: Delfin sorgte für Aufregung

Bereits vor drei Jahren hatte ein Delfin in der Kieler Förde für Aufsehen gesorgt und Schaulustige angelockt. Neugierige gingen sogar ins Wasser und wollten zusammen mit „Freddy“ baden.

Um dem Tier besonders nahe zu kommen, gingen sie nahe eines Schleusenbereich am Nord-Ostsee-Kanal ins Wasser. Da das Baden nahe Schleusen untersagt und gefährlich ist, musste die Wasserschutzpolizei damals eine Warnung aussprechen.

Ein Meeresbiologe sprach später eine Vermutung aus, die besagt, dass der Delfin für den Tod von Schweinswalen vor Kiel verantwortlich sein könnte. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei gibt es aktuell aber keine toten Wale in der Förde. Mit dpa-Material