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Wer bei Rewe einkaufen geht, besucht nach dem Einkauf oft eine Bäckerei. Die gibt es in fast jeder Filiale. Mit einigen davon wird ab dem kommendem Jahr aber Schluss sein.

  • Das Personal und die Transportkosten sind zu hoch.
  • Rund 500 Arbeitsplätze werden wegfallen.
  • Auch Rewe-Konkurrent Edeka kämpft mit ihren Bäckereien.

Rewe trennt sich ab 2020 von einigen seiner hauseigenen Backshops. Das berichtet die Lebensmittelzeitung. Das Geschäft mit den Backwaren sei für den Konzern nicht ertragreich genug. Das gilt auch für die Produkte der Hersteller Essity und Bel ein. Ihre Produkte werden nicht mehr angeboten.

Rewe wird an regionale Bäckereien weiter vermieten

Der Supermarkt will insgesamt 110 Backshops der Hausmarke „Glockenbrot“ auflösen. Stattdessen möchte Rewe die Verkaufsfläche teilweise an regionale Bäckereien weitervermieten.

+++ Rückruf bei Rewe: Dieses Produkt enthält womöglich Glassplitter +++

Der Rückzug hat sich bereits vor einiger Zeit angedeutet. In den letzten Jahren wurden immer mehr Backshops geschlossen. Von der Bäckerei Rothermel hat sich der Supermarkt bereits im Jahr 2015 getrennt.

Rund 500 Arbeitsplätze werden wegfallen

Aber auch Arbeitsplätze werden durch die Aufgabe der Bäckereien wegfallen. Bei der Firma Glockenbrot sind es ungefähr 500. Was mit ihnen passieren wird, ist noch unklar. Der Hersteller beliefert mehr als 2000 Rewe– und Penny-Filialen.

Rewe möchte sich jetzt auch verstärkt auf Selbstbedienungs-Theken konzentrieren.

Personal- und Transportkosten sind zu hoch

Die Kunden besuchen zwar häufig die Backshops, allerdings sei das Personal und der Transport der Backwaren zu teuer.

Auch Konkurrent Edeka hat es laut Lebensmittelzeitung schwer, seine Backshops in den Filialen gewinnbringend zu betreiben. In der Region Minden-Hannover wurden bereits alle Bäckereien umgebaut oder geschlossen.