Bild: picture alliance/Uncredited/Soccorso Alpino e Speleologico/AP/dpa

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem kleinen Touristen-Flugzeug und einem Hubschrauber in den italienischen Alpen sind sieben Personen gestorben. Darunter auch vier Deutsche.

Update am Samstag (26. Januar) um 19.25 Uhr: Die Anzahl der deutschen Todesopfer ist von bisher einer Person auf vier Personen gestiegen. Das teilte die italienische Polizei am Samstag der Deutschen Presseagentur auf Nachfrage mit. Es handle sich bei den Verunglückten um einen Skilehrer und drei Ski-Touristen. Unter ihnen war eine Frau. Ein weiterer Deutscher hat unverletzt überlebt.

Die deutschen Todesopfer befanden sich nach Angaben der italienischen Polizei alle an Bord des Helikopters. Zuletzt war man von einer verletzten deutschen Person ausgegangen – einem 49-jährigen Bergführer.

Unter den weiteren Todesopfern befinden sich ein Mensch aus Belgien und eine Person mit Wohnsitz in Frankreich. Beide befanden sich an Bord des Flugzeuges, dessen Pilot den Zusammenstoß überlebt hat. Diesem werfen die Ermittler nun grobe Fahrlässigkeit vor, die zum Unfall geführt haben könnte. Es wird aber weiter ermittelt, was letztendlich zu dem Zusammenprall geführt hat.

Wie der italienische Radiosender RAI einen Polizisten zitiert, sei das französische Flugzeug in den italienischen Luftraum eingedrungen, ohne die dortige Flugsicherung zu informieren.

Update am Samstag (26. Januar) um 15.05 Uhr: Die Anzahl der Verunglückten ist auf sieben Personen angestiegen. Zuvor war von fünf Toten die Rede.

Nach Angaben des italienischen nationalen Bergrettungsdienstes ist auch ein 49-jähriger Deutscher unter den Toten.

Ursprungsmeldung: Der italienische Bergrettungsdienst twitterte am Freitag (25. Januar), dass bei dem Flugzeug-Unglück am Rutor-Gletscher im Aostatal zwei Personen verletzt wurden. Unter den Überlebenden seien ein Franzose und ein Schweizer.

Mehrere Helikopter der Bergrettung im Einsatz

Die nationale italienische Bergrettung war mit mehreren Hubschraubern zur Unglücksstelle unterwegs. Es wurde zunächst nicht ausgeschlossen, dass es noch mehr Verletzte gibt.

Italienischen Medienberichten zufolge war der Hubschrauber aus der Ortschaft Courmayeur im Aostatal zum Heli-Skiing unterwegs. Das beteiligte Kleinflugzeug war laut der Nachrichtenagentur ADN Kronos aus dem französischen Skiort Megève gestartet.

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Der Unfallort liegt laut Berichten der Deutschen Presseagentur im Länderdreieck der Schweiz, Frankreich und Italien im „hochalpinen Gebiet“.

Bergung abgebrochen

Wegen der Dunkelheit und der Gefahren am Einsatzort wurden die Bergungsarbeiten am Freitagabend abgebrochen und auf den morgigen Samstag verschoben. Das teilte die italienische Bergrettung mit. mit Material der dpa