Bild: dpa

Das Bundesland Berlin hat einen neuen Feiertag ins Leben gerufen: Am 8. März wird es den Internationalen Frauentag geben.

Das Berliner Landesparlament hat am Donnerstag (24. Januar) mehrheitlich ein entsprechendes Gesetz beschlossen. Sie legten zusätzlich fest, dass der 8. Mai im Jahr 2020 ein einmaliger Feiertag werden soll, an dem nicht gearbeitet wird. Der Grund dafür ist das Ende des Nationalsozialismus, das 2020 seinen 75. Jahrestag hat.

Die Berliner hatten bislang nur neun arbeitsfreie Feiertage pro Jahr – so wenige wie kein anderes Bundesland.

Internationaler Frauentag helfe der Gleichstellung

Die Entscheidung sei „ein ganz großes Zeichen dafür, dass wir auf dem Weg der Gleichstellung von Frau und Mann weiterkommen“, sagte die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Derya Caglar. Linke und Grüne äußerten sich ähnlich.

Aktuelle Top-Themen:

CDU, FDP und AfD kritisierten die Entscheidung. Über das richtige Datum hatte es längere Debatten gegeben, außerdem eine Vielzahl weiterer Vorschläge.

Der neue Feiertag bedeute für die Wirtschaft des Landes ein Minus von 0,3 Prozent, kritisierte die Industrie- und Handelskammer (IHK) in Berlin. mit dpa-Material